21.08.2023

„StreitFilme – Die Frankfurter Filmtage zu Demokratie, Konflikt und Streit“ ab dem 1. September 2023

Ab dem 1. September 2023 präsentiert die Filmreihe „StreitFilme – Die Frankfurter Filmtage zu Demokratie, Konflikt und Streit“ im Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum an sieben Terminen jeweils ab 20 Uhr ausgewählte Spielfilme des europäischen und US-amerikanischen Kinos und ihre Perspektiven auf Streit und (demokratische) Entscheidungsfindung. Im Zentrum der Filmreihe stehen Aushandlungen verschiedener gesellschaftlicher Streit- und Konfliktthemen, aber auch Wesen und Strukturen von Streit zwischen rhetorischer Kunstfertigkeit und eskalierender Gewalt, die aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen betrachtet werden sollen. Die Filme werden jeweils begleitet von einem einführenden Vortrag durch Wissenschaftler*innen der Forschungsinitiative „ConTrust – Vertrauen im Konflikt“ und des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt.Den Eröffnungsvortrag am 1. September hält der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Klaus Günther (ConTrust, FGZ) einführend zur Vorführung des Films Twelve Angry Men/Die zwölf Geschworenen aus dem Jahr 1957 von Sidney Lumet.

Weitere Vortragende sind der politische Philosoph und Co-Sprecher der Forschungsinitiative „ConTrust“ Prof. Dr. Rainer Forst, die Radikalisierungsforscherin Prof. Dr. Hanna Pfeifer (ConTrust), die Sozioliogin Dr. Greta Wagner (ConTrust), der Filmwissenschaftler und Co-Sprecher der Forschungsinitiative „ConTrust“ Prof. Dr. Vinzenz Hediger und der Politikwissenschaftler Dr. Cord Schmelzle (Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt). Moderieren wird der Filmexperte Urs Spörri.

Weitere Informationen und Programm: Hier…

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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Publikation
23.07.2026 | Zeitschriftenartikel

Governing the Subject of Populism

Biebricher, Thomas: "Governing the Subject of Populism". In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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