21.06.2024

Internationale Konferenz zu Global Health Justice im Juli

Im Bezug auf gute Gesundheit gibt es weltweit gewaltige Unterschiede. Während manche Menschen in der Lage sind, lange Leben mit Zugang zu qualitativer medizinischer Behandlung zu führen, ist für andere die durchschnittliche Lebenszeit im Vergleich deutlich verkürzt, was sich beispielsweise an der Prävalenz vermeidbarer Krankheiten und der Todesrate von Kindern gut veranschaulichen lässt. Während der Covid-19-Pandemie waren die globalen Asymmetrien im Bezug auf Gesundheitsthemen außerdem besonders sichtbar.

Die Konferenz „Global Health Justice: Bridging Theory & Practice“ bringt nun renommierte Theoretiker:innen und empirische Forscher:innen des Forschungsfeldes der Global Health Justice sowie Praktiker:innen der Gesundheitsarbeit zusammen, um die Lücke zwischen Theorie und Praxis bei globaler Gesundheit zu diskutieren und zu verkleinern. Dazu werden auf der Konferenz voraussichtlich zwei Keynotes und drei Panels abgehalten, in denen unter anderem Theorien des Forschungsfeldes zwischen Bioethik, politischer Philosophie und Recht, Erfahrungen aus der Praxis sowie gegenwärtigen Gesundheitsproblematiken diskutiert werden.

Die Veranstaltung wird vom Global Health Justice-Programm der Goethe-Universität, das von der Höppschen Stiftung finanziert wird, sowie vom Forschungszentrum Normative Ordnungen ausgerichtet.

Zur Veranstaltungswebsite: Hier…

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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Publikation
10.07.2026 | Sammelband

Schnittstellen im Gesundheitsrecht

Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos.

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News
01.07.2026

Stadtgespräch debattiert Chancen und Grenzen des Parteiverbots

Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage widmete sich das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch am 23. Juni 2026 im Frankfurter Museum für Kommunikation.

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