07.04.2025

Gerechtigkeit als Thema der Rechtswissenschaft

Wissenschaftliches Symposium zu Ehren von Ute Sacksofsky. Als Frankfurter Pionierin der feministischen Rechtspolitik und -theorie hat Prof. Dr. Dr. h. c. Ute Sacksofsky, M.P.A. (Harvard) nicht nur die Diskussionen um Gleichheit maßgeblich beeinflusst, sondern auch die Frage, wie gesetztes Recht mit gesellschaftlicher Gerechtigkeit in Einklang gebracht werden kann, immer wieder ins Zentrum gerückt. Ihr unermüdlicher Einsatz für eine gerechte rechtliche Behandlung von benachteiligten Gruppen fand nun am 4. und 5. April im Rahmen des Ehrensymposiums „Gerechtigkeit als Thema der Rechtswissenschaft – Kontinuität und Wandel in intergenerationeller Betrachtung“ anlässlich ihres 65. Geburtstages eine würdige Anerkennung.

Das Programm des Symposiums zeichnete die Entwicklungen und den aktuellen Stand in den zentralen Forschungsthemen von Sacksofsky und lud die Diskutant*innen ein, ihre Beiträge weiterzudenken. In einer intergenerationellen Diskussion wurden exemplarisch fünf Themenfelder behandelt, wobei jeweils drei Wissenschaftlerinnen aus unterschiedlichen akademischen Generationen zentrale Texte Sacksofskys aufgriffen, um über Wandel, Weiterentwicklung und Infragestellung zu reflektieren. Dabei wurde bewusst die Zeitlichkeit feministischer Interventionen und die Prägung feministischer Traditionen durch persönliche und inhaltliche Disruptionen thematisiert.

Die Veranstaltung wurde organisiert Prof. Dr. Anna Katharina Mangold, LL.M. (Cambridge) (Europa-Universität Flensburg) und Prof. Dr. Berit Völzmann (Leibniz Universität Hannover) in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ der Gothe-Universität Frankfurt und weiteren Partnern.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

News
27.10.2026

Erinnerung als Auftrag: Ehemaliger Staatsanwalt Gerhard Wiese berichtet über den Frankfurter Auschwitz-Prozess

Wie konnte es in der Bundesrepublik der 1960er-Jahre gelingen, die Verbrechen von Auschwitz vor Gericht zu verhandeln? Dr. h. c. Gerhard Wiese, der als junger Staatsanwalt zum Anklägerteam des Frankfurter Auschwitz-Prozesses gehörte, berichtete aus eigener Erfahrung über das Verfahren.

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Veranstaltung
13.11.2026 | Frankfurt am Main

When Design Gets Political

Ausstellungen, Konferenz, Podiumsdiskussion, Vortrag, Workshop

Der dritte Tag der Design Policy Days an der Goethe-Universität Frankfurt richtet sich an alle, die Design als politische Kraft denken. Gemeinsam mit dem Deutschen Designtag und der World Design Capital 2026 widmet er sich in Roundtables, Projektpräsentationen, Workshops und Ausstellungen der institutionellen Politik: Wie lässt sich Design methodisch, strukturell und normativ in politische Entscheidungsprozesse integrieren – und wie kann Politik selbst als Gestaltungsfeld verstanden werden?

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Publikation
21.09.2026 | Working Paper

Dimensionen wehrhafter Demokratie in unsicheren Zeiten

Abich, Leon; Adams, Cosima; Biebricher, Thomas; Britz, Gabriele; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Dönges, Jan; Krause, Leon; Nitzschner, Patrick; Siebert, Hannes; Siefert, Julian; Stephanblome, Isabelle (2026): "Dimensionen wehrhafter Demokratie in unsicheren Zeiten". DemoReg Working Paper 3.1.

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Veranstaltung
10.02.2027 | Frankfurt am Main

Shifting Visions of Peace and Security

Podiumsdiskussion, Ringvorlesungen

Podiumsdiskussion im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times” mit Lisbeth Zimmermann (Goethe University/Normative Orders), Antonia Witt (PRIF), Siddarth Tripathi (University of Erfurt). Moderation: Jonas Wolff (Goethe University/PRIF/Normative Orders).

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Veranstaltung
03.02.2027 | Frankfurt am Main

AI, War, and Big Tech

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Ingvild Bode (University of Southern Denmark)im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
16.12.2026 | Frankfurt am Main

International arms control in a world of uncertainties

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Malte Göttsche (TU Darmstadt/PRIF) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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