30.01.2025

Fachkonferenz „Demokratischer Zusammenhalt“ diskutiert Herausforderungen für die Demokratie zwischen Forschung, Politik und Praxis 

In aktuellen politischen Diskussionen werden Diagnosen einer Krise der Demo­kratie häufig mit der Feststellung verknüpft, der gesellschaftliche Zusammen­halt sei gefährdet und müsse ge­stärkt werden. Die Antworten auf die Frage, welche Form des Zusammenhalts für eine Demokratie die beste ist, sind vielfältig und reichen von nationalistischen bis kosmopolitischen Perspektiven, die unterschiedliche Schwerpunkte auf kulturelle Gleichheit, gesellschaftliche Vielfalt oder soziale und ökonomische Gleichheit legen.

Am 11. und 12. Februar 2025 wird die Konferenz „Demokratischer Zusammenhalt“ sich diesen Fragen widmen. Organisiert wird sie vom PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung und dem Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität. Die Veranstaltung beginnt am 11. Februar mit einer Keynote von Prof. Dr. Jan-Werner Müller (Princeton University) in der Paulskirche. Es schließt ein prominent besetztes Podium an, auf dem der Hessische Wissenschaftsminister Timon Gremmels, Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Jan-Werner Müller Herausforderungen und Formen des demokratischen Zusammenhalts in Zeiten politischer Polarisierung diskutieren. Am 12. Februar folgt die Fachkonferenz an der Goethe-Universität, auf der ein „Markt der Möglichkeiten“ Einblicke in die Praxis der Demokratiearbeit in Hessen gibt.
Die Veranstaltung wird durch das Programm „Stärkung der Demokratieforschung Hessen“ gefördert, mit dem das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur unterschiedliche Formate der Demokratieforschung und -förderung unterstützt.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
20.10.2026 | Frankfurt

Dr. h.c. Gerhard Wiese – Wirken als Ankläger im Auschwitz Prozess

Film, Podiumsdiskussion

Der Frankfurter Auschwitz-Prozess von 1963 bis 1965 gilt als ein zentraler Wendepunkt in der juristischen und öffentlichen Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen in der Bundesrepublik Deutschland. Dr. h.c. Gerhard Wiese, der als junger Staatsanwalt zum Anklägerteam des Prozesses gehörte, berichtet aus seiner Perspektive auf die damaligen Ermittlungen und die Hauptverhandlung. Im Gespräch mit der Historikerin Dr. Katharina Rauschenberger (Fritz Bauer Institut) wird die Bedeutung des Prozesses für die strafrechtliche Aufarbeitung der NS-Verbrechen in den Blick genommen.

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Publikation
21.09.2026 | Working Paper

Dimensionen wehrhafter Demokratie in unsicheren Zeiten

Abich, Leon; Adams, Cosima; Biebricher, Thomas; Britz, Gabriele; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Dönges, Jan; Krause, Leon; Nitzschner, Patrick; Siebert, Hannes; Siefert, Julian; Stephanblome, Isabelle (2026): "Dimensionen wehrhafter Demokratie in unsicheren Zeiten". DemoReg Working Paper 3.1.

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Veranstaltung
10.02.2027 | Frankfurt am Main

Shifting Visions of Peace and Security

Podiumsdiskussion, Ringvorlesungen

Podiumsdiskussion im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times” mit Lisbeth Zimmermann (Goethe University/Normative Orders), Antonia Witt (PRIF), Siddarth Tripathi (University of Erfurt). Moderation: Jonas Wolff (Goethe University/PRIF/Normative Orders).

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Veranstaltung
03.02.2027 | Frankfurt am Main

AI, War, and Big Tech

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Ingvild Bode (University of Southern Denmark)im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
16.12.2026 | Frankfurt am Main

International arms control in a world of uncertainties

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Malte Göttsche (TU Darmstadt/PRIF) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
02.12.2026 | Frankfurt am Main

Enabling Authoritarianism: UN Peacekeeping and the Politics of Authoritarianism

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Sarah von Billerbeck (University of Reading) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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