20.06.2024

Dr. Regina Schidel erhält den WISAG-Preis 2024

Für ihre Dissertation mit dem Titel „Relationalität der Menschenwürde. Zum gerechtigkeitstheoretischen Status von Menschen mit geistiger Behinderung“ wurde Dr. Regina Schidel mit dem WISAG-Preis 2024 ausgezeichnet.

Mit dem Preis wird jährlich die beste sozial- oder geisteswissenschaftliche Dissertation, die sich mit Prozessen und Bedingungen des gesellschaftlichen Zusammenhalts befasst ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert und wurde erstmals 2008 durch den Firmengründer Claus Wisser († 2023) getiftet.
Dr. Regina Schidel ist gegenwärtig Postdoktorandin der Forschungsinitiative „ConTrust – Vertrauen im Konflikt“ am Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ und verfasste die Arbeit am Institut für Politikwissenschaft und am Institut für Philosophie. Ihr Erstbetreuer war Prof. Dr. Rainer Forst.
Ihre ausgezeichnete Arbeit analysiert die Diskriminierungsform des Ableismus, d.h. die Schlechterstellung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, aus philosophischer und gesellschaftstheoretischer Perspektive. Auf die Frage, was eine besondere Herausforderung während ihres Forschungsprozesses darstellte, antwortet die Preisträgerin: „Ich bin vor allem zu Beginn meiner Forschung auf Workshops und Fachtagungen immer wieder dem Vorurteil begegnet, Fragen der geistigen Behinderung und der Diskriminierung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen seien eigentlich gar nicht ‚philosophisch‘, weil Philosophie diejenige Disziplin sei, die sich doch mit Vernunft und vernünftiger Subjektivität beschäftige“.

Der Preis wird am 25. Juni ab 17 Uhr auf der Akademischen Feier der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität e.V. auf dem Campus Westend der Goethe-Uniersität, Hörsaal A, SKW-Gebäude, verliehen. Weitere Informationen und Anmeldung zur Verleihung: Hier…

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Publikation
08.09.2026 | Monographie

Bedingungen unserer Existenz. Zur Aktualität Michel Foucaults

Saar, Martin; Vogelmann, Frieder (2026): Bedingungen unserer Existenz. Zur Aktualität Michel Foucaults. Berlin: Suhrkamp. 

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Veranstaltung
10.10.2026 | Frankfurt

Von der East West Street zum Anthropozän: Das Recht gegen Gewalt und Zerstörung

Podiumsdiskussion

Auf der Frankfurter Buchmesse spricht der diesjährige Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels Philippe Sands mit dem Friedensforscher und Historiker Hendrik Simon über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Völkerrechts, über Ökozid und über die Frage, welche Rolle das Recht in einer von massiver Gewalt und globaler Zerstörung geprägten Welt spielen kann: von der East West Street bis zum Anthropozän.

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Veranstaltung
10.10.2026 | Frankfurt am Main

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Buchvorstellung

»Der Krieg ist zurück in Europa!«, heißt es – und mit ihm die Angst. Müssen wir wieder die Sprache der Machtpolitik lernen, um den Frieden zu sichern? Stehen wir wirklich vor dem Ende der regelbasierten Ordnung? Dr. Hendrik Simon bezieht im Gespräch mit Dr. Stefan Kroll in dieser hitzigen Debatte Stellung.

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Publikation
07.09.2026 | Monographie

The Examined Illness. A Philosopher's Confrontation with Deadly Disease

Moellendorf, Darrel (2026): The Examined Illness: A Philosopher Confronts Deadly Disease, Bristol: intellect.

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Publikation
20.08.2026 | Buchkapitel

Abschied vom Neoliberalismus im Zeichen des Postliberalismus?

Biebricher, Thomas (2026): Abschied vom Neoliberalismus im Zeichen des Postliberalismus? In: Selk, Veith; Hofmann, Julian Nicolai (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte. Berlin: Suhrkamp, S. 222-246.

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Publikation
20.08.2026 | Buchkapitel

Krise oder Verfall der Weltordnung? Liberale und postliberale Erklärungen internationalen Wandels

Daase, Christopher (2026): Krise oder Verfall der Weltordnung? Liberale und postliberale Erklärungen internationalen Wandels. In: Selk, Veith; Hofmann, Julian Nicolai (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte. Berlin: Suhrkamp, S. 205-221.

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