25.03.2025

ConTrust Working Paper 10 „Trust and Specatorship“ von Vinzenz Hediger erschienen

Die Forschung zum Thema Vertrauen in die Medien basiert auf der Annahme, dass das Vertrauen in herkömmliche Nachrichtenquellen wie Zeitungen, Radio oder Fernsehen ein sinnvoller Indikator für die Lebendigkeit liberaler Demokratien ist. Diese Annahme lässt sich in einer zunehmend globalisierten und diversifizierten Medienlandschaft, in der Alternativmedien immer mehr an Einfluss gewinnen, jedoch kaum noch aufrecht halten.

Im zehnten Contrust Working Paper „Trust and Spectatorship“ argumentiert Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Filmwissenschaftler und Mitglied der Forschungsinitiative „ConTrust“), dass es für ein gelungenes Verständnis von Vertrauen in Medien nicht ausreicht, nur in Längsschnittstudien die Menge an Vertrauen innerhalb einzelner Nationalstaaten zu messen. Stattdessen müsse hinterfragt werden, wie Vertrauen in Medien funktioniert, wie es mit Misstrauen zusammenhängt und wie es in Wechselwirkung mit Konflikten wirkt. Dabei fokussiert sich Hediger, ausgehend von Ra’anan Alexandrowicz‘ Dokumentarfilm „The Viewing Booth“ (2019), auf die Frage der Zuschauerschaft und untersucht, inwiefern Medien unser Vertrauen sowie unsere Gründe für Vertrauen oder Misstrauen beeinflussen können.

Zum Working Paper im Open Access:

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Publikation
08.09.2026 | Monographie

Bedingungen unserer Existenz. Zur Aktualität Michel Foucaults

Saar, Martin; Vogelmann, Frieder (2026): Bedingungen unserer Existenz. Zur Aktualität Michel Foucaults. Berlin: Suhrkamp. 

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Veranstaltung
10.10.2026 | Frankfurt

Von der East West Street zum Anthropozän: Das Recht gegen Gewalt und Zerstörung

Podiumsdiskussion

Auf der Frankfurter Buchmesse spricht der diesjährige Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels Philippe Sands mit dem Friedensforscher und Historiker Hendrik Simon über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Völkerrechts, über Ökozid und über die Frage, welche Rolle das Recht in einer von massiver Gewalt und globaler Zerstörung geprägten Welt spielen kann: von der East West Street bis zum Anthropozän.

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Veranstaltung
10.10.2026 | Frankfurt am Main

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Buchvorstellung

»Der Krieg ist zurück in Europa!«, heißt es – und mit ihm die Angst. Müssen wir wieder die Sprache der Machtpolitik lernen, um den Frieden zu sichern? Stehen wir wirklich vor dem Ende der regelbasierten Ordnung? Dr. Hendrik Simon bezieht im Gespräch mit Dr. Stefan Kroll in dieser hitzigen Debatte Stellung.

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Publikation
07.09.2026 | Monographie

The Examined Illness. A Philosopher's Confrontation with Deadly Disease

Moellendorf, Darrel (2026): The Examined Illness: A Philosopher Confronts Deadly Disease, Bristol: intellect.

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Publikation
20.08.2026 | Buchkapitel

Abschied vom Neoliberalismus im Zeichen des Postliberalismus?

Biebricher, Thomas (2026): Abschied vom Neoliberalismus im Zeichen des Postliberalismus? In: Selk, Veith; Hofmann, Julian Nicolai (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte. Berlin: Suhrkamp, S. 222-246.

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Publikation
20.08.2026 | Buchkapitel

Krise oder Verfall der Weltordnung? Liberale und postliberale Erklärungen internationalen Wandels

Daase, Christopher (2026): Krise oder Verfall der Weltordnung? Liberale und postliberale Erklärungen internationalen Wandels. In: Selk, Veith; Hofmann, Julian Nicolai (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte. Berlin: Suhrkamp, S. 205-221.

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