Assoziiertes Mitglied

Univ.-Prof. Dr. Claudia Landwehr

  • Biografische Angaben

    seit 2021 Professorin für Politische Theorie und Public Policy, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    2021 Ruf auf eine W3-Professur für Partizipations- und Demokratieforschung an der Europa-Universität Flensburg (abgelehnt)
    2011-2021 Professorin für Politik und Wirtschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    2009 Harvard Program of Ethics and Health, Harvard University, Visiting Scholar
    2008-2014 Schumpeter-Fellowship der Volkswagenstiftung für das Forschungsvorhaben „Entscheidungsverfahren und Verteilungseffekte. Die Allokation von Gesundheitsleistungen in den OECD-Ländern“
    2007-2011 J.W.Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Politikwissenschaft, wissenschaftliche Mitarbeiterin (PostDoc)
    Mai 2007 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Hamburg, Gutachter: Katharina Holzinger, Michael Th. Greven, Robert E. Goodin, „summa cum laude“
    2007 Australian National University, Research School of Social Sciences, Visiting Scholar
    2004-2007 Universität Hamburg, Institut für Politische Wissenschaft, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    2003 Diplom-Politologin, Universität Hamburg
    2000-2003 Universität Hamburg, Studium der Politischen Wissenschaft und Anglistik
    1999-2000 University of Sheffield (GB), Erasmus-Studium (Political Science, Linguistics)
    1997-1999 Universität Bonn, Studium der Politischen Wissenschaft, Anglistik und Germanistik
    1997 Abitur in Bonn

  • Publikationen

    Aktuellste Publikationen

    Crowder-Meyer, Melody, Leonard Häfner, Claudia Landwehr and Lea Stallbaum (2026): People-centred or Elite-centred Democrats? Legislators’ Process Preferences in the United States and Germany, Government & Opposition, 61 (e9), DOI: https://doi.org/10.1017/gov.2026.10033

    Landwehr, Claudia (2025): How can we agree on democratic procedures? Dimensions of conflict in the political process spaceJournal of International Political Theory, DOI: i.org/10.1177/17550882251351929.

    Steiner, Nils, Claudia Landwehr and Philipp Harms (2025): False Consensus Beliefs and Populist Attitudes, Political Psychology, DOI: 10.1111/pops.70026.

    Landwehr, Claudia, Christopher Ojeda and Paul Weingärtner (2025): A quiet and invisible challenge: Depressive symptoms and the evaluation of democratic institutionsElectoral Studies.

    Landwehr, Claudia; Christopher Ojeda and Lea Stallbaum (2025): Institutional Design Preferences Among German and US Citizens: Results from a Factorial Survey Experiment. Political Studies, online first. DOI: 10.1177/00323217241309965.

    Landwehr, Claudia and Armin Schäfer (2025): Changes in Europeans‘ Evaluations of Democracy. In: Kriesi, Hanspeter and Férrin, Monica (eds.): How Europeans View and Evaluate Democracy Revisited. Oxford University Press.

    Eine Liste der Publiaktionen von Prof. Dr. Claudia Landwehr finden Sie: Hier…

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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Publikation
23.07.2026 | Zeitschriftenartikel

Governing the Subject of Populism

Biebricher, Thomas: "Governing the Subject of Populism". In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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