Mitglied

Prof. Dr. Thomas Duve

  • Biografische Angaben

    Thomas Duve ist Direktor am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt und Professor für vergleichende Rechtsgeschichte am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt. Er ist Mitglied am Frankfurter Forschungszentrum Normative Ordnungen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in Rechtsgeschichte der Frühen Neuzeit und der Moderne, mit einem Schwerpunkt auf der Rechtsgeschichte des iberoamerikanischen Raums sowie der Rechtswissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts.

    Forschungsschwerpunkte: Rechtsgeschichte in globalhistorischer Perspektive

  • Publikationen

    2024 2023

    Auswahl

    Duve, Thomas: Rechtsgeschichte des frühneuzeitlichen Hispanoamerika, Berlin: De Gruyter, 2023 (together with José Luis Egío).

    Duve, Thomas/Tamar Herzog:(eds.), The Cambridge History of Latin American Law in Global Perspective, Cambridge: Cambridge University Press, 2024 (portugiesisch 2025; spanisch 2026)

    Duve, Thomas: Rechtsgeschichte als Geschichte von Normativitätswissen?, in: Rechtsgeschichte – Legal History Rg 29 (2021), pp. 41-68, http://dx.doi.org/10.12946/rg29/041-068 (auch in chinesisch und spanisch, 2021)

    Duve, Thomas: Otto Hintze und die Rechtswissenschaft, in: Joas, Hans/Neugebauer, Wolfgang (eds.), Otto Hintze. Werk und Wirkung, Frankfurt a.M: Klostermann 2024, pp. 113-144

    Duve, Thomas: El Derecho canónico en la temprana Edad Moderna y la historia global, in: Ius Canonicum, 65 (129) 2025, pp. 169-218. https://doi.org/10.15581/016.129.012

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte wie die Golfstaaten treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung – etwa in der Entwicklungszusammenarbeit oder in den Vereinten Nationen – in ihrer schwersten Krise. Innenpolitisch nehmen auch in Deutschland rassistische Einstellungen zu. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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Publikation
10.07.2026 | Sammelband

Schnittstellen im Gesundheitsrecht

Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos.

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