Assoziiertes Mitglied

Prof. em. Dr. Dr. Günter Frankenberg

  • Biografische Angaben

    Beruflicher Werdegang
    Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung, Goethe-Universität Frankfurt am Main, seit 1993.
    Professor für Öffentliches Recht und Sozialrecht, Fachhochschule Frankfurt am Main, 1984-1992.
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der technisch-wissenschaftlichen Welt in Starnberg, 1978-1984.

    Akademische Ausbildung

    Dr. jur., Universität Bremen, 1981.
    Dr. phil., Institut für Sozialwissenschaften der Technischen Universität München, 1978.
    2. juristisches Staatsexamen, München, 1974.
    1. juristisches Staatsexamen, München, 1972.
    B.A. Government an Legal Studies, Bowdoin College, 1969.

    Mitgliedschaften

    Mitglied des Stiftungsrats der Sebastian Cobler-Stiftung.
    Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer, seit 1993.
    Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie, Vereinigung für Rechtssoziologie und Politikwissenschaft.
    Mitherausgeber der Zeitschrift „Kritische Justiz“, seit 1978.
    Advisory Council, Institute for Law and Global Policy, Harvard Law School.

    Auslandserfahrung

    Rechtsberater/Kurzzeitexperte für Projekte der Verfassungs- und Gesetzgebung, Richterausbildung der Europäischen Union (Phare, Tarzis) und der gtz in Transitionsländern (Albanien, Georgien, Makedonien, Rumänien).
    Gastprofessur für Öffentliches Recht, Gesundheitsrecht und Rechtstheorie an der Boston University School of Law, 1990.
    Gastdozenturen (DAAD) an der University of Melbourne, Sommer 1984, und der Faculté de Droit in Pnom Penh, Sommer 1995.
    Gastprofessuren für Vergleichendes Verfassungsrecht und Rechtstheorie an der Harvard Law School, 1984-1985, Tulane Law School und University of Pennsylvania Law School.
    Studium am Bowdoin College, Brunswick/Maine als Fulbright-Stipendiat, 1968-1969.

    Schwerpunkte in der Lehre

    Verfassungsrecht
    Gefahrenabwehrrecht
    Grundlagen des Rechts
    Rechtsvergleichung
    Forschungsgebiete
    Comparative Constitutional Studies (Order from Transfer)
    Staatstechnik – Sicherheitsstaat
    Verfassungsreformen in der arabischen Welt
    Fremde in unterschiedlichen Rechtskulturen

  • Publikationen

    2025

    Eine Liste der Publikationen von Prof. em. Dr. Günter Frankenberg finden Sie: Hier…

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Publikation
20.08.2026 | Buchkapitel

Abschied vom Neoliberalismus im Zeichen des Postliberalismus?

Biebricher, Thomas (2026): Abschied vom Neoliberalismus im Zeichen des Postliberalismus? In: Selk, Veith; Hofmann, Julian Nicolai (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte. Berlin: Suhrkamp, S. 222-246.

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Publikation
20.08.2026 | Buchkapitel

Krise oder Verfall der Weltordnung? Liberale und postliberale Erklärungen internationalen Wandels

Daase, Christopher (2026): Krise oder Verfall der Weltordnung? Liberale und postliberale Erklärungen internationalen Wandels. In: Selk, Veith; Hofmann, Julian Nicolai (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte. Berlin: Suhrkamp, S. 205-221.

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Publikation
19.08.2026 | Sammelband

Sokrates revised and revisited

Bohl, Judith K.; Brandis, Veronika; Pfeifer, Guido (Hrsg.) (2026): „Sokrates revised and revisited. Überlieferung, Diskurs, Inszenierung“. Heidelberg: Propylaeum. 

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Publikation
14.08.2026 | Buchkapitel

Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia

Pfeifer, Guido (2026): "Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia". In: Gsell, Beate; Rüfner, Thomas; Babusiaux, Ulrike (Hrsg.): Die unverzichtbare Wissenschaft – The Indispensable Science, Mohr Siebeck, S. 663-671.

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Publikation
01.08.2026 | Buchkapitel

"Das Andere in uns selbst" (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität

Langner-Pitschmann, Annette (2026): „Das Andere in uns selbst“ (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität. In: Schlette, Magnus et. al. (Hrsg.): Ordnung im Übergang Zur Funktion von Transzendenzbezügen in der Konstitution und Transformation politischer Gemeinschaft, Tübingen: Mohr Siebeck, S. 185-205.

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Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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