Assoziiertes Mitglied

PD Dr. Jonas Heller

  • Biografische Angaben

    Jonas Heller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Nach dem Studium der Philosophie, Geschichte, Religionswissenschaft und Deutschen Philologie in Basel und Berlin war er Stipendiat im Internationalen Graduiertenprogramm des Exzellenzclusters Normative Orders und wurde 2017 (bei Christoph Menke) mit der Arbeit „Mensch und Maßnahme. Zur Dialektik von Ausnahmezustand und Menschenrechten“ promoviert (ausgezeichnet mit dem Werner Pünder-Preis, erschienen 2018 bei Velbrück Wissenschaft). Als Postdoc-Mobility-Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds forschte er 2021/22 am Committee on Social Thought an der University of Chicago. 2025 hat er sich mit der Arbeit „Vergehen der Substanz. Modelle geschichtlichen Wandels nach Hegel“ habilitiert (erscheint in der Reihe „Philosophische Abhandlungen“ bei Vittorio Klostermann). 2026 wurde ihm der Maria-Weber-Grant der Hans-Böckler-Stiftung zugesprochen.

    Forschungsschwerpunkte: Politische Philosophie, Rechtsphilosophie, Ästhetik, Theorien der Geschichte

  • Publikationen

    Auswahl

    Heller, Jonas 2025: „Vergehen der Substanz. Modelle geschichtlichen Wandels nach Hegel.“ Habilitationsschrift am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt; erscheint in der Reihe „Philosophische Abhandlungen“ bei Vittorio Klostermann.

    Heller, Jonas 2025: „The Dialectic of Utility: Reconsidering Enlightenment in Hegel and Horkheimer/Adorno“, in: Hegel Bulletin, S. 1-28 (online first).

    Heller, Jonas 2025: „Aufklärung der Instrumentalität: Zur Kritik und Affirmation instrumenteller Vernunft“, in: Mittelweg 36 Jahrgang 34: Heft 5-6, S. 112-131, mit Katharina Hoppe.

    Heller, Jonas 2024: „Medea’s Violence: Apathy as a Politics of Withdrawal“, in: New German Critique, Jahrgang 51: Heft 3, S. 193-215.

    Heller, Jonas 2024: „Facing the Systemic Crisis: The Divide in Criticism of the Pandemic State of Emergency“, in: Theory & Event, Jahrgang 27: Heft 3, S. 358-380.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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Publikation
23.07.2026 | Zeitschriftenartikel

Governing the Subject of Populism

Biebricher, Thomas: "Governing the Subject of Populism". In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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