Fellow (ehemalig)

Dr. Elisabeth Theresia Widmer

Alt 123
Unter 123

Postdoctoral Researcher at the London School of Economics

In cooperation with Prof. Dr. Rainer Forst

Duration of stay: April – September 2025

Dr. Elisabeth Theresia Widmer is a postdoctoral researcher, specializing in the theoretical frameworks that have shaped what is colloquially called “social democracy” (though she prefers the term communitarian republicanism). Her primary research interest lies in what she calls the “left-Kantian” tradition of the nineteenth and twentieth centuries. This current is heavily influenced by Kant’s philosophy but replaces his individualist notion of freedom with a communitarian concept of freedom inspired by Marx. Although her work focuses on historical authors, she engages with them in dialogue with contemporary political theorists, particularly neo-Marxists (such as Gerald A. Cohen), neo-Republicans (such as Philip Pettit), and Critical Theorists (such as Rainer Forst). 

Research project title:
Left-Kantianism

Publications (selection):
Book
2023. Left-Kantianism in the Marburg School, De Gruyter
Articles
2025. “Kant’s Republican Account of Citizenship,” Ratio.
2025. “Johann Benjamin Erhard on Economic Injustice,” British Journal for the History of Philosophy.
2024. “Hermann Cohen’s Neo-Kantian Socialism,” Kantian Review.

Events:
May 27: Lecture „Kant on Republicanism, Economically Stratified“ at the colloquium of Prof. Rainer Forst

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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Publikation
23.07.2026 | Zeitschriftenartikel

Governing the Subject of Populism

Biebricher, Thomas: "Governing the Subject of Populism". In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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