Newsletter 02/2026

Newsletter 02 26

NEWSLETTER

02|26

EDITORIAL



Liebe Leser*innen, 


das Sommersemester ist ausgeklungen, die letzten Veranstaltungen abgeschlossen. Am Forschungszentrum Normative Ordnungen blicken wir auf ein umtriebiges, sehr erfolgreiches erstes Semester nach der Neukonstituierung zurück.  


Nach dem von Tod Jürgen Habermas im März hat die Stadt Frankfurt gemeinsam mit unserer Universität und dem Suhrkamp Verlag am 19. Juni zu einem Gedenkakt in die Frankfurter Paulskirche eingeladen, den wir mitgestaltet haben. Im Anschluss fand ein internationales Symposium statt, das wir gemeinsam mit dem Suhrkamp Verlag an der Goethe-Universität organisiert haben. Zahlreiche nationale und internationale Gäste, ehemalige Weggefährt*innen sowie Freund*innen des Verstorbenen nahmen zu unserer Freude an diesem Tag teil. 


Auf dem Symposium sind verschiedene Facetten im Lebenswerk des Philosophen beleuchtet worden. Besondere Fokusse lagen dabei auf der Demokratie in Zeiten des Autoritarismus, der kommunikationstheoretischen Wende in Philosophie und Soziologie sowie dem Verhältnis von Habermas zu seinem Lehrer Theodor W. Adorno. Einen Nachbericht sowie die Videoaufzeichnung finden Sie weiter unten im Newsletter.


Mit dem Frankfurter Stadtgespräch haben wir eine besonders wichtige Diskussionsreihe wiederaufgelegt, bei der Ende Juni die Juristin Andrea Kießling mit der Staatsminister Roman Poseck über Chancen und Grenzen von Parteiverboten diskutiert haben. Auch die Reihe Frankfurter Schule haben wir in diesem Semester fortgesetzt. Am 29. April war die renommierte Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch zu Gast, die im Gespräch mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl über Kulturindustrie sprach. Mehr über beide Veranstaltungen finden Sie weiter unten im Newsletter.


​In unserer Ringvorlesung des ausgeklungenen Semesters stand die Frage der Klimakrise im Vordergrund. Unter der Überschrift „Der Klimawandel: Von ökologischen zu demokratischen Kipppunkten?“ haben wir vier internationale Wissenschaftler*innen gewinnen können, die unter anderem zu Fragen von Autoritarismus, Ungleichheit und Zeitlichkeit im Kontext des Klimas referiert haben. 


Als Abschluss des Jahresthemas „Krise der Demokratie“ im Rahmen des Forschungsprojekts „Zeitenwenden. Normative Ordnungen im Umbruch?“, welches durch den Stiftungsfonds Commerzbank im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gefördert wird, haben wir eine große internationale Konferenz mit führenden Demokratieforscher*innen unter der Überschrift „Democracy: Principles and Practice, Resilience and Innovation“ veranstaltet. Auch hierzu finden Sie weiter unten mehr Informationen.


Über die heißen Sommerwochen wird die Arbeit am Forschungszentrum nicht ruhen. Wir befinden uns bereits in den Planungen für das kommende Semester, in dem das Forschungszentrum erneut eine Ringvorlesung veranstalten wird. Das übergeordnete Thema soll der Wandel der Weltordnung sein. Auch 

eine Vortragsreihe zu Fragen der Zukunft des Rechts befindet sich bereits in Planung. 


Wir informieren Sie wie immer rechtzeitig über die anstehenden Veranstaltungen des kommenden Semesters und freuen uns, Sie dann wieder bei uns begrüßen zu dürfen. 


Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Arbeit, verbunden mit dem Dank an alle uns fördernden Institutionen, und einen schönen Sommer.


Ihre

NICOLE DEITELHOFF

Direktorin

RAINER FORST

Direktor

REBECCA C. SCHMIDT

Geschäftsführerin

MELDUNGEN

Internationales Symposium würdigt Lebenswerk von Jürgen Habermas


Mit Jürgen Habermas verstarb im Frühjahr 2026 ein Gelehrter und engagierter Intellektueller, der die Geistes- und Sozialwissenschaften über viele Jahrzehnte weltweit geprägt hat. Am Freitag, den 19. Juni 2026, würdigte das Forschungszentrum Normative Orders gemeinsam mit dem Suhrkamp-Verlag sein Schaffen mit einem internationalen Symposium an der Goethe-Universität Frankfurt. Unter dem Titel und Habermas-Zitat „Dass niemand wirklich frei ist, bevor es nicht alle sind“ wurden in zwei Podiumsdiskussionen und einer abschließenden Keynote Habermas‘ Denken sowie die Zukunft der Kritischen Theorie diskutiert. 


Das Symposium wurde von Rainer Forst und Klaus Günther (beide Goethe-Universität) sowie Peter Niesen (Universität Hamburg) organisiert und moderiert. Es ergänzte die Gedenkfeier für Jürgen Habermas in der Paulskirche am selben Tag, zu der die Stadt Frankfurt in Kooperation mit der Goethe-Universität und dem Suhrkamp-Verlag eingeladen hatte. Dort hielt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Gedenkrede, der Historiker Norbert Frei sprach über Jürgen Habermas‘ Wirken als Intellektueller in der Bundesrepublik, und die Philosophin Cristina Lafont hielt einen Vortrag über sein philosophisches Erbe. 

Zum Veranstaltungsbericht
Zur Videoaufzeichnung des Symposiums

Stadtgespräch debattiert Chancen und Grenzen des Parteiverbots


Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre wichtigsten Grundlagen in Frage stellen? Wie lässt sich verhindern, dass demokratische Offenheit und politischer Pluralismus von denjenigen ausgenutzt werden, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung untergraben oder abschaffen wollen? Diesen Fragen widmete sich das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch am 23. Juni 2026 im Frankfurter Museum für Kommunikation unter dem Titel „Wehrhafte Demokratie: Chancen und Grenzen des Parteiverbots“.


Auf dem Podium diskutierte Andreas Poseck, Hessischer Minister des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz, mit Andrea Kießling, Professorin für Öffentliches Recht, Sozial- und Gesundheitsrecht und Migrationsrecht, über das Konzept der wehrhaften Demokratie sowie die Voraussetzungen, Hürden und Risiken eines Parteiverbotsverfahrens. 

Für die Veranstaltungsreihe Frankfurter Stadtgespräche lädt das Forschungs-zentrum Normative Ordnungen regelmäßig interessante Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik oder Kultur dazu ein, in einem offenen Gespräch in der Frankfurter Innenstadt über aktuelle gesellschaftliche Fragen nachzudenken und zu diskutieren.

Zum Veranstaltungsbericht
Zur Videoaufzeichnung des Gesprächs

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen? Jahreskonferenz „Democracy: Principles and Practice, Resilience and Innovation“

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz des Forschungs-programms „Zeitenwenden. Normative Ordnungen im Umbruch?“ am Forschungs-zentrum Normative Ordnungen, welches durch den Stiftungsfonds Commerzbank im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e. V. gefördert wird.


Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht nur aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen, sondern vor allem eine grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen? Geht es in erster Linie um feststehende Institutionen und Verfahren oder um die Idee politischer Gleichheit und öffentlicher Selbstregierung, die ihnen zugrunde liegt?


Zu Gast bei der internationalen Konferenz, die von Thomas Biebricher und Rainer Forst organisiert wurde, waren Arthur Ripstein, Astrid Séville, John McCormick, Nadia Urbinati, Claudia Landwehr, Hubertus Buchstein und Peter Niesen.

Zum Nachbericht
Zu den Videoaufzeichnungen

Ringvorlesung zu den Herausforderungen der Klimakrise

Der Klimawandel stellt nicht nur eine ökologische, sondern auch eine politische Herausforderung dar. Die Ringvorlesung des Forschungszentrums im Sommer-semester stand daher ganz im Zeichen der Fragen, inwieweit wirksamer Klimaschutz angesichts der Dringlichkeiten umgesetzt werden kann, wie dabei mit dem stetig wachsenden Widerstand gegen präventive und schützende Maßnahmen umgegangen werden kann, und ob die Bewältigung der Krise unter Umständen demokratische Fähigkeiten übersteigt. Ist eine neue Phase angebrochen, in der nicht nur ökologische sondern demokratische Kipppunkte erreicht werden?


An insgesamt vier Terminen sprachen dazu Ross Mittiga (SOAS), Geoff Mann (Simon Fraser University), Martin O’Neill (University of York) sowie Anja Karnein (Binghamton University). Organisiert wurde die Reihe von Darrel Moellendorf und Lukas Sparenborg. Die Vorträge können auf in unserer Mediathek nachträglich angesehen werden.

Zu den Videoaufzeichnungen

Kantorowicz Lecture von Steffen Mau

Der Soziologe Steffen Mau hielt die diesjährige Kantorowicz Lecture, die vom Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften in Kooperation mit dem Forschungszentrum Normative Ordnungen organisiert wird. 


Thema der Vorlesung waren die Krisensymptome des liberalen Gesellschaftsmodells und die Fragen, warum dieses Modell unter Druck geraten ist, wie Menschen unter solchen Bedingungen (re-)agieren und wie sich die politischen Konfliktkonstellationen aktuell verändern.

Mehr über die Kantorowicz-Lectures

Gertrud Koch spricht über Kulturindustrie heute

Im Rahmen der Gesprächsreihe „Frankfurter Schule“ des Forschungs-zentrums Normative Ordnungen, die in Kooperation mit dem Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur organisiert wird, hat die Professorin für Filmwissenschaft gemeinsam mit dem Journalisten und Filmkritiker Bert Rebhandl über die Aktualität des Begriffs „Kulturindustrie“ und sein Verständnis im Kontext digitaler und globaler Medien gesprochen.


Im Kino des Deutschen Filminstitut & Filmmuseums in Frankfurt standen ästhetische Fragen, die politische Wirkung und die ökonomischen Bedingungen von kultureller Arbeit sowie Fragen von Kritikfähigkeit, Urheberschaft und Öffentlichkeit im Fokus des Gesprächs. Der Abend wurde durch Grußworte von Minister Timon Gremmels und Dezernentin Ina Hartwig eröffnet.

Über das Gespräch
Zur Videoaufzeichung des Gesprächs

„Agency Under Oppression“: Konferenz des Claus Wisser Fellowship-Programms

Seit 2024 ermöglicht das Claus Wisser-Fellowship Programm jährlich zwei herausragenden Postdoktorand:innen ein Stipendium am Forschungszentrum Normative Ordnungen.


Im Rahmen des Programms findet auch jeweils eine jährliche internationale Konferenz statt. Unter dem Titel „Agency Under Oppression: Feminist Perspectives“ standen dabei in diesem Jahr die Themen Agency, Heteronomie und Unterdrückung im Fokus. Mit dabei waren unter anderen Manon Garcia, Serene Khader, Regina Schidel und Francesca Cesarano, welche auch die Organisation der Konferenz übernommen hatte.

Zum Programm

Claus Wisser-Fellows im Uni-Magazin portraitiert

Im „EinBlick“, dem Magazin für Alumni und Freunde der Goethe-Universität Frankfurt, ist ein kurzes Portrait der beiden ausgehenden Claus Wisser-Fellows Sonja Riegler und Francesca Cesarano erschienen. Beleuchtet werden darin die aktuellen Forschungsprojekte der beiden Wissenschaftlerinnen sowie die Möglichkeiten des Fellowship-Programms.

Zum Artikel

Dreitägige Konferenz „Sexual Agency“ von Manon Garcia und Milena Bartholain

Die zu Beginn des Jahres auf die Professur für Praktische Philosophie der Goethe Universität berufene Philosophin Manon Garcia hat gemeinsam mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Milena Bartholain eine dreitägige internationale Konferenz zu sexueller Agency organisiert.


In insgesamt 16 wissenschaftlichen Vorträgen ist eine große Bandbreite von Themen rund um die Konzepte Handlungsfähigkeit, Autonomie, Verantwortung, Macht und Konsens im Kontext sexueller Selbstbestimmung besprochen worden. 

Zum Programm

Diskursreihe „DenkArt“ fand dieses Mal unter dem Titel „Im Schmelztiegel der Angst“ statt

Die Angst greift um sich. An die Stelle nüchterner politischer Analyse tritt zunehmend eine Emotionalisierung, die sich in Hass und Hetze entlädt. Deshalb widmete sich der partizipative Diskursraum „DenkArt“ in diesem Sommersemester dem vielschichtigem Gefühl der Angst. 


An insgesamt drei Terminen im Mai und Juni kamen dabei Wissenschaftler*innen zu einem Vortrag ins Haus am Dom. Im Anschluss an den Vortrag diskutierten die Zuschauer*innen und sammelten Fragen für ein nachfolgendes moderiertes Gespräch. Eingeladen waren Vera King (Frankfurt, Normative Ordnungen), Heinz Bude (Kassel) sowie Benno Zabel (Frankfurt, Normative Ordnungen). Die letzten beiden Termine können als Video abgerufen werden.

Zu den Aufzeichnungen

Konferenz „Global Health Justice: Principles and Practice“ abgehalten 


Das seit 2023 am Forschungszentrum Normative Ordnungen bestehende Global Health Justice Postdoc-Programm, welches durch die Höppsche Stiftung ermöglicht wird, hat Ende Mai seine jährliche Konferenz abgehalten, die von den beiden Postdoktoranden Romina Rekers und Derek Andrews organisiert worden ist.


Die internationalen Wissenschaftler*innen sprachen dabei unter anderem über das Verhältnis von Aktivismus und Gesundheitsgerechtigkeit, strukturelle Ungerechtigkeiten, Exklusionen und Begrenzungen sowie den Status und die Rolle vulnerabler Gruppen im Gesundheitswesen.


Neben den wissenschaftlichen Panels gab es zwei Keynotes. Am ersten Tag sprach Jonathan Wolff (Oxford) über das Menschenrecht auf Gesundheit, und am zweiten Tag Kanchana Mahadevan (Mumbai) über Gerechtigkeitsfragen bei transnationaler Migration von Pfleger*innen.

Zur Veranstaltung
Zur Website der Konferenz

Crisis Talk zu Vertrauen, Zusammenhalt und Demokratie in Europa

Wenn in Europa die Wahlerfolge rechtsextremer Parteien diskutiert werden oder von weltweiten multiplen Krisen die Rede ist, sind drei große Begriffe allgegenwärtig: Vertrauen, Zusammenhalt, Demokratie. Doch was genau meinen wir eigentlich, wenn wir von politischem Vertrauen und gesellschaftlichem Zusammenhalt sprechen? Was beschreiben diese Begriffe, und wie belastbar sind sie wirklich als Lösungsangebote für gesell-schaftliche und politische Krisen-phänomene? Diesen Fragen widmete sich der Crisis Talk „Zusammenhalt, Vertrauen und Demokratie in Europa“ am 02. Juni 2026 in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union in Brüssel.


Die Veranstaltung begann mit einem Impulsvortrag durch Rainer Forst, auf den eine Paneldiskussion zwischenRainer Forst, Sven Simon (MdEP) sowie Sandra Parthie (IW) folgte. 


Die Veranstaltung wird von den Forschungszentren Normative Ordnung und Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) sowie dem Hessischen Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales und Entbürokratisierung Manfred Pentz, und dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt organisiert.

Zum Veranstaltungsbericht

Neuer Sammelband zu Ehren von Ute Sacksofsky


Im Sommer letzten Jahres veranstaltete das Forschungszentrum Normative Ordnungen mit vielen weiteren Partnern an der Goethe-Universität ein zweitägiges Symposium anlässlich des 65. Geburtstags von Prof. Dr. Dr. h.c. Ute Sacksofsky, M.P.A. (Harvard), einer Frankfurter Pionierin der feministischen Rechtswissenschaft in Deutschland.


Auf Basis dieses Ehrensymposiums ist nun der Sammelband “Gerechtigkeit als Thema der Rechtswissenschaft – Kontinuität und Wandel in intergenerationeller Betrachtung“, herausgegeben von Prof. Dr. Anna Katharina Mangold, LL.M. (Cambridge) und PD Dr. Berit Völzmann, erschienen. Das Buch versammelt 14 Beiträge, die sich in fünf Themenblöcken mit Fragen des Zusammenhangs von gesetztem Recht und Gerechtigkeit aus feministischer Perspektive auseinandersetzen.

Zum Buch
Zum Symposiumsrückblick

Videopodcast-Reihe „Our Planet, Our Health“ gestartet


Der neue Videopodcast richtet sich an ein breites Publikum und beleuchtet ethische, rechtliche und gesellschaftliche Herausforderungen an der Schnittstelle von Gesundheit, Umwelt und Gerechtigkeit. Gastgeberin Dr. Romina Rekers, Fellow im Global Health Justice Postdoctoral Programme des Forschungszentrums Normative Ordnungen, gefördert durch die Höppsche Stiftung, spricht hierzu mit internationalen Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis.


In der ersten Folge „Why Animal Welfare Belongs at the Heart of Public Health?“ ist der Philosoph Jeff Sebo (NYU) zu Gast, um über Tierwohl, Pandemieprävention und Bioethik zu sprechen. In den darauf-folgenden beiden Episoden waren Yasna Palmeiro-Silva (University of Washington) und Tess Johnson (University of Oxford) zu Gast.

Zur Meldung
Zu den ersten drei Podcasfolgen

Neuer Band von Andrea Kießling versammelt Beiträge über drei Säulen des Gesundheitssystems

Der deutsche Sozialstaat gewährt Leistungen durch ein differenziertes und fragmentiertes System verschiedener Sozialleistungen. Das Gesundheitswesen weist eine interne Versäulungsstruktur auf und produziert Abgrenzungsschwierig-keiten zwischen GKV und anderen Sozialleistungsträgern. Dadurch können Versorgungslücken, aber auch Doppelstrukturen mit einer Überversorgung entstehen. 


Der von Andrea Kießling herausgegebene Band versammelt Beiträge, die aus einer gleichnamigen Tagung 2025 hervor-gegangen sind. Mit Beiträgen von Wiebke Brose, Martin Burgi, Carsten Dochow, Sandra Fischer, Katja Nebe und weiteren Wissenschaftler*innen.

Zur Publikation

59. Römerberggespräche zum Prinzip Donald Trump und der Verrohung der Welt


Am 18. April haben die 59. Römerberggespräche stattgefunden. Diskutiert wurden die Erfolgsgründe eines Politikstils, der sich durch regelmäßige Tabubrüche auszeichnet und die westlichen Werte infrage stellt. 


Der Amerikanist Johannes Völz verband die autoritären Entwicklungen mit einer Zunahme von „enthemmeter Informalisierung“, die Soziologin und Soziaplsychologin Vera King arbeitete Phantasmen der Grandiosität als Grundlage autoritären, irrationalen Handelns heraus, während die Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl den Fokus auf geschlechtsspezifische Fragen und die Ideen von Natürlichkeit, Stärke und Reinheit sowie deren mediale Verbreitung legte. 


Der Medienwissenschaftler Martin Andree sprach über die Rahmenbedingungen der Technologien wie dem Internet und die Macht von Plattformen und die Juristin Samira Akbarian über Formen des Widerstands und Protests. Der Völkerrechtler Felix Lange und der Politikwissenschaftler Ali Fathollah-Nejad wiederum diskutierten über die aktuelle Situation des Völkerrechts.

Mediathek der Römerberggespräche
Website der Römerberggespräche

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden


Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.


Anknüpfend an seine preisgekrönte Forschung zum „Mythos vom freien Recht zum Krieg“ setzt sich der Friedensforscher mit der langen Geschichte von Krieg und Völkerrecht von der Antike bis zur Gegenwart auseinander. Die Kernthese: „Krieg musste stets gerechtfertigt werden. Und diese Rechtfertigungen machten und machen einen realen Unterschied. Rechtfertigungsnarrative, die nicht überzeugen konnten, riefen Widerspruch und auch politischen Widerstand hervor.“


Zur Meldung

PRESSESPIEGEL

Jürgen Habermas: „Gelegentlich konnte er auch daneben-liegen“

Die Sozialphilosophen Rainer Forst und Axel Honneth waren Schüler von Jürgen Habermas, der an diesem Freitag in der Frankfurter Paulskirche verabschiedet wird. Ein Gespräch über die kleinen Spleens und das große intellektuelle Erbe ihres Lehrers. (Süddeutsche Zeitung)

Jürgen Habermas: Umkämpftes Erbe

Philosophen, Verleger und ein Bundespräsident: In der Frankfurter Paulskirche wurde an den verstorbenen Philosophen Jürgen Habermas erinnert. Wie aktuell ist sein Denken? Über die Gedenkstunde für Jürgen Habermas in der Frankfurter Paulskirche. (Die Zeit)

Symposium an der Goethe-Uni: Ohne Habermas mit Habermas denken

Ein Symposium auf dem Westend-Campus vermisst das Werk des im März verstorbenen Jürgen Habermas. Sein Schüler Rainer Forst forderte, den „Maulwurf der Vernunft” weiterarbeiten zu lassen. Ein Bericht des internationalen Symposiums zu Ehren von Jürgen Habermas. (Frankfurter Rundschau)

Zum Beitrag
Zum Beitrag
Zum Beitrag

Wider die Ohnmacht. Römerberggespräche: das Prinzip Trump

Die Frankfurter Römerberggespräche widerstanden am Samstag im Schauspiel Frankfurt dem Abwehrmechanismus und widmeten sich den unbequemen Fragen nach den Gründen des Erfolgs eines Politikstils, der immer unverhohlener Tabubrüche begeht und die Werte- und Rechtsordnung des Westens infrage stellt. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)


Zwischen “Generation Antifa” und “Genera-tion Deutschland”. Unis untersuchen, wie Jugendliche im Netz beeinflusst werden

Das Forschungsprojekt “Jugend im Fokus” verschiedener hessischer Hochschulen untersucht, wie Jugendliche im Netz beeinflusst werden und befasst sich mit der Frage, wie sich junge Menschen heute gegen rechte und antidemokratische Tendenzen engagieren.  (HR, Hessenschau)

Nicole Deitelhoff zum neuen Friedens-gutachten

Nicole Deitelhoff spricht im Interview über das Friedensgutachten 2026. Gewalt sei mittlerweile ein normales Mittel zur Durchsetzung von staatlichen sowie persönlichen Interessen. Die Weltordnung befinde sich in einem fortlaufenden Verfall, insbesondere die internationale Kooperation befinde sich in ihrer schwersten Krise.  (tagesschau24)

Zum Beitrag
Zum Beitrag
Zum Video

Weitere Beiträge finden Sie im Medienecho unserer Website.

MEDIATHEK

Internationales Symposium im Gedenken an Jürgen Habermas

Gesamtaufnahme des Symposiums auf Englisch 

Wehrhafte Demokratie: Chancen und Grenzen des Parteiverbots 

Frankfurter Stadtgespräch mit  Staatsminister Prof. Dr. Roman Poseck und Prof. Dr. Andrea Kießling  

Kulturindustrie heute?

Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch im Gespräch mit Filmkritiker Bert Rebhandl im Rahmen der Reihe Frankfurter Schule

Benno Zabel: Recht und Angst in Demokratien

DenkArt_Im Schmelztiegel der Angst mit Prof. Dr. Benno Zabel, Universitätslehrer für Strafrecht und Rechtsphilosophie

Zusammenhalt in der Klimakrise: Blockaden und Möglichkeiten einer sozial-ökologischen Transformation

Zusammenhalt in der Klimakrise

Diskussion über den zweiten Zusammenhaltsbericht des FGZ mit  Akteuren aus Wissenschaft und Gesellschaft

StreitClub #18 "Medienkrise" mit Tilo Jung & Anne Hähnig

Medienkrise: Erlischt das ‘Lagerfeuer der Nation’?

StreitClub #18 mit Tilo Jung und Anne Hähnig sowie Nicole Deitelhoff & Michel Friedman (Moderation) und Schüler:innen des Gymnasiums Nord (Westhausen)

VERÖFFENTLICHUNGEN UNSERER MITGLIEDER (AUSWAHL)

Biebricher, Thomas (2026): „Governing the Subject of Populism“. In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst. (Link)


Britz, Gabriele (2026): „Körpergeschlecht und Selbstbestimmung“. In: Mangold, Anna Katharina; Völzmann, Berit (Hrsg.): Gerechtigkeit als Thema der Rechtswissenschaft. Kontinuität und Wandel in intergenerationeller Betrachtung, Nomos, S. 41-48. (Link)

 

Bogdandy, Armin von (2026): „The Republican Thrust of 70 Years of EU Law: Theorizing ‘A Union for Its Citizens”. In: Zeitschrift für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht / Heidelberg Journal of International Law 86, S. 379-408. (Link)

  

Bogdandy, Armin von (2026): „EU Law as the Law of European Society: A New Horizon for Constitutional Thought”. In: VerfBlog, 2026/6/23. (Link)

 

Wille, Tobias; Simon, Hendrik; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Wheeler, Nicholas J.; Holmes, Marcus; Rathbun, Brian C.; Acharya, Amitav; Mitzen, Jennifer (Hrsg.) (2026): „New Perspectives on Trust in International Conflicts”. In: International Studies Review, 28 (1) (Link)

 

Dick, Rolf van; Kratzer, Benedik E., Steffens, Niklas K., Kerschreiter, Rudolf (2026): „Identitätsbasierte Führung: Vom ICH zum WIR. Als Führungskraft gesunde und leistungsstarke Gruppen, Teams und Organisationen fördern“. Springer Berlin. (Link)  


Forst, Rainer (2026): „Demokratischer Zusammenhalt, Vertrauen und Solidarität“. In: FGZ Working Paper Nr. 12. Leipzig: Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt. (Link)


Bick, Alexander; Blandin, Adam; Deming, David J; Fuchs-Schündeln, Nicola; Jessen, Jonas (2026): „Mind the Gap: AI Adoption in Europe and the U.S.”. NBER Working Paper, Nr. 3. (Link)

 

Hellmann, Gunther; Jacobi, Daniel (Hrsg.) (2026): „Rethinking World Order: Political Ordering as Global Ecology”. Bristol University Press. (Link)

 

Honneth, Axel (2026): „Vom Gegenstand her denken: Interdisziplinarität als Praxis und als Ideologie“. In: WestEnd, 23 (1), S. 121-132.  (Link)

 

Honneth, Axel (2026): „The ‘Left’ in a Stress Test. In Memory of Bruno Trentin”. In: Cruciani, Sante; Honneth, Axel; Mari, Giovanni; Supiot, Alain; Urbianti, Nadia (Hrsg.): Freedom Comes First: Freedom as the Stakes of Social Conflict, Springer, S. 205-211. (Link)

 

Jahn, Matthias (2026): „Dysfunktionale Strafverteidigung im deutschen Strafprozessrecht – ihr Wesen, ihre Wirkung und die Weiterungen eines Eingriffstatbestands“. In: StV – Strafverteidiger, 46 (6), S. 363-370.

 

Kießling, Andrea; Völzmann, Berit (Hrsg.) (2026): „Gesundheit und Geschlecht im Recht. Normalitätsvorstellungen und -umbrüche“. Nomos. (Link)

 

Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos. (Link)


King, Vera; Gerisch, Benigna; Rosa, Hartmut (Hrsg.) (2026): „The Measured Life in the Digital Age. Optimisation by Numbers”. Routledge. (Link)

 

Blum, Daniela; Quisinsky, Michael; Langner-Pitschmann, Annette; Kirschner, Martin (Hrsg.) (2026): „Absurdität und Gottesrede. Theologisch-transdisziplinäre Perspektiven auf eine Herausforderung der Gegenwart“. Nomos. (Link)

 

Lessenich, Stephan (2025): „Abwertung, Alterisierung, Ausbeutung. Die dunkle Seite der Vulnerabilitätspolitik“. In: WestEnd, 22 (1), S. 127-138. (Link)

 

Fidora, Alexander; Lutz-Bachmann, Matthias (Hrsg.) (2026): „Religionsdialoge und Wissensordnungen in Antike, Mittelalter und Früher Neuzeit“. Mohr Siebeck. (Link)

 

Melamed, Laliv; Schnepf, Jennifer; Takahashi, Tess (2026): „Scales of Intimacy. Across/Aside/In Between”. In: Feminist Media Histories, 12 (1), S. 1-12. (Link)

 

Ghosh, Bishnupriya; Melamed, Laliv; Redrobe, Karen; Siegel, Marc (2026): „We Haven’t Started Yet: Workshop as Reassembly”. In: Qui Parle, 35 (1), S. 187-214. (Link)

 

Menke, Christoph (2026): „»Staatsräson«. Israelverteidigung und Antijudaismus“. In: Merkur, 923, S. 5-18. (Link)


Wagner, Greta (2026): „Über Gruppenvergewaltigung schreiben. Ein Gespräch mit Manon Garcia und Laura Wolters“. In: WestEnd 23 (1), S. 143-154. (Link)

 

Martill, Benjamin; Wille, Tobias (2026): „Brexit and the trust paradox of sovereigntist internationalism”. In: International Theory, S. 1-29. (Link)

 

Schissler, Frederik; Pfeifer, Hannah; Ruhe, Constantin; Schwab, Regine; Wolff, Jonas (2026): „The internationalization of intrastate conflict: A network perspective on empirical evidence and theoretical explanations”. In: Cooperation and Conflict. (Link)

 

Kortendiek, Nele; Zimmerman, Lisbeth (2026): „Walking the Walk, Not Talking the Talk: Project Features and Policy Change in International Organizations”. In: International Studies Quarterly, 70 (2). (Link)


Weitere Publikationen finden Sie in unserer Datenbank.

KONTAKT

office@normativeorders.net


+49 69 798-31407


www.normativeorders.net




ANSCHRIFT

Goethe-Universität Frankfurt am Main

Gebäude „Normative Ordnungen“
Campus Westend

60629 Frankfurt am Main 


Besucheradresse:
Max-Horkheimer-Straße 2

60323 Frankfurt am Main

Newsletter des Forschungszentrums Normative Ordnungen
der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Blau hinterlegte Felder umfassen Meldungen und Veranstaltungen aus dem vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Sollten Sie den Newsletter zukünftig nicht mehr beziehen wollen, senden Sie bitte eine Mail mit dem Betreff „unsubscribe“ (ohne Anführungszeichen) an: 
normativeorders.news-request@dlist.uni-frankfurt.de

Das Zitieren von Inhalten aus dem Newsletter ist gestattet, sofern Inhalte nicht verändert und mit vollständiger Quellenangabe versehen werden.

Bildnachweis (v. o. n. u.): Normative Orders; ebd; ebd; ebd; Jürgen Lecher; ebd; Uwe Dettmar; ebd; Normative Orders; ebd; ebd; ebd; ebd; ebd; ebd; FZHG; Jürgen Lecher; ebd; Normative Orders; Josef Krpelan; privat; Normative Orders; ebd; ebd; ebd; ebd; ebd; Eric Berghen; ebd; ebd; Nomos Verlag; Normative Orders; ebd; Nomos Verlag; Normative Orders; ebd; ebd; Reclam; Normative Orders; ebd; ebd; ebd; ebd; FGZ; ebd.

News from the research center

Publikation
20.08.2026 | Chapter

Abschied vom Neoliberalismus im Zeichen des Postliberalismus?

Biebricher, Thomas (2026): Abschied vom Neoliberalismus im Zeichen des Postliberalismus? In: Selk, Veith; Hofmann, Julian Nicolai (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte. Berlin: Suhrkamp, S. 222-246.

weitere Infos ›
Publikation
20.08.2026 | Chapter

Krise oder Verfall der Weltordnung? Liberale und postliberale Erklärungen internationalen Wandels

Daase, Christopher (2026): Krise oder Verfall der Weltordnung? Liberale und postliberale Erklärungen internationalen Wandels. In: Selk, Veith; Hofmann, Julian Nicolai (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte. Berlin: Suhrkamp, S. 205-221.

weitere Infos ›
Publikation
19.08.2026 | Anthology

Sokrates revised and revisited

Bohl, Judith K.; Brandis, Veronika; Pfeifer, Guido (Hrsg.) (2026): „Sokrates revised and revisited. Überlieferung, Diskurs, Inszenierung“. Heidelberg: Propylaeum. 

weitere Infos ›
Publikation
14.08.2026 | Chapter

Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia

Pfeifer, Guido (2026): "Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia". In: Gsell, Beate; Rüfner, Thomas; Babusiaux, Ulrike (Hrsg.): Die unverzichtbare Wissenschaft – The Indispensable Science, Mohr Siebeck, S. 663-671.

weitere Infos ›
Publikation
01.08.2026 | Chapter

"Das Andere in uns selbst" (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität

Langner-Pitschmann, Annette (2026): „Das Andere in uns selbst“ (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität. In: Schlette, Magnus et. al. (Hrsg.): Ordnung im Übergang Zur Funktion von Transzendenzbezügen in der Konstitution und Transformation politischer Gemeinschaft, Tübingen: Mohr Siebeck, S. 185-205.

weitere Infos ›
Event
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Book Presentation

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

weitere Infos ›
Publication
23.07.2026 | Journal article

Governing the Subject of Populism

Biebricher, Thomas: "Governing the Subject of Populism". In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst.

more information ›
Publication
15.07.2026 | Monograph

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

more information ›
Publication
10.07.2026 | Anthology

Schnittstellen im Gesundheitsrecht

Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos.

more information ›