Disturbing the Peace: How the United States Influences Trends in Global Political Violence

Vortrag von Prof. Matthew A. Evangelista (Cornell University) innerhalb der Ringvorlesung des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“: „The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century“ am 30.01.2019

In the debates over whether the world is undergoing a long-term decline in political violence or merely a transformation, the United States plays a distinctive role. Having accumulated more political and military power than history has ever seen, the United States finds itself in a hegemonic position that offers it disproportionate influence on the norms governing the use of force. Even if prevailing global trends point toward greater pacification of political life, can US behavior undermine those trends? This presentation seeks answers by examining several patterns evident in recent US behavior, some of which represent US initiatives, others of which follow other states’ examples. These include: selective individualization and permissive legalization of armed conflict, violent polarization of domestic conflict; government-sanctioned persecution of refugees and immigrants; and promotion of misogynist nationalism. Some of these behaviors are the product of Donald Trump’s administration, but others are of longer gestation.

 

Veranstalter:
Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

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Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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01.07.2026

Stadtgespräch debattiert Chancen und Grenzen des Parteiverbots

Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage widmete sich das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch am 23. Juni 2026 im Frankfurter Museum für Kommunikation.

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19.06.2026

Internationales Symposium würdigt Lebenswerk von Jürgen Habermas

Am Freitag, den 19. Juni 2026, würdigte das Forschungszentrum Normative Orders gemeinsam mit dem Suhrkamp-Verlag den verstorbenen Jürgen Habermas mit einem internationalen Symposium an der Goethe-Universität Frankfurt.

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03.06.2026

Crisis Talk zu Vertrauen, Zusammenhalt und Demokratie in Europa

Vertrauen, Zusammenhalt, Demokratie – drei große Begriffe, die in Europa derzeit allgegenwärtig sind und am 02. Juni 2026 im "Crisis Talk" in Brüssel diskutiert wurden.

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