01.01.2023
Buchkapitel

EU Values as Constraints and Facilitators in Democratic Transitions

Zum Buchkapitel:

EU law plays a twofold role when a Member State decides to return to full constitutional democracy. On the one hand, Article 2 TEU places constraints on such a transition as it requires to respect the principle of legality. This could lead to former government members invoking Article 2 TEU to challenge the country’s transition. On the other hand, EU values can facilitate a transition. Direct effect and primacy entail that public officials who have violated Article 2 TEU might be suspended from office, which helps overcome resistance from captured institutions. Moreover, these doctrines allow the new government and courts to set aside partisan legislation in breach of Article 2 TEU.

Zum Sammelband:

The central question of Transition 2.0 is this: what (and how) may a new government do to re-establish constitutional democracy, as well as repair membership within the European Union, without breaching the European rule of law? This volume demonstrates that EU law and international commitments impose constraints but also offer tools and assistance for facilitating the way back after rule of law and democratic backsliding. The various contributions explore the constitutional, legal, and social framework of ‘Transition 2.0’. With contributions by Matej Avbelj | Michal Bobek | Adam Bodnar | Armin von Bogdandy | Dario Castiglione | Pawel Filipek | Diego García-Sayán | Christophe Hillion | Sara Iglesias Sánchez | András Jakab | Maryhen Jiménez | David Kosař | Zdeněk Kühn | Angelika Nußberger | Jiří Přibáň | Kim Lane Scheppele | Werner Schroeder | Katarína Šipulová | Pál Sonnevend | Luke Dimitrios Spieker | Maciej Taborowski | Mirosław Wyrzykowski

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte wie die Golfstaaten treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung – etwa in der Entwicklungszusammenarbeit oder in den Vereinten Nationen – in ihrer schwersten Krise. Innenpolitisch nehmen auch in Deutschland rassistische Einstellungen zu. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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Publikation
10.07.2026 | Sammelband

Schnittstellen im Gesundheitsrecht

Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos.

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