Kulturindustrie heute? Gertrud Koch im Gespräch mit Bert Rebhandl im Rahmen der Reihe Frankfurter Schule
Das Gespräch »Kulturindustrie heute?« widmet sich der Aktualität und Tragfähigkeit eines zentralen Begriffs der Kritischen Theorie. Die Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch diskutiert im Gespräch mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl die gegenwärtigen Formen kultureller Produktion und Verbreitung vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Plattformen und globalen Medienmärkten.
Zwei Stühle, ein Tisch, Spot an: Was sagt die Frankfurter Schule heute zur Lage der Gesellschaft? Von der Kunstfreiheit, der Zukunft des Kapitalismus, von Frieden und Krieg. Die Gesprächspartner*innen beziehen Position. Es gilt das gesprochene Wort. Die Gesprächspartner*innen verständigen sich auf eine Weise, die den Zugang leichter macht. Komplexitätsreduktion. Akademischer Jargon ist zu vermeiden. Die Positionen müssen prononciert sein. Kontroverse ist erlaubt. Die Gäste müssen nicht aus Frankfurt kommen, aber ihre Arbeit ist geschult an Frankfurter Denken. Mit dieser neuen Gesprächsreihe beziehen Expert*innen Position zu weltweiten Konflikten ebenso wie zu solchen, die sich im eigenen Stadtraum zeigen. Von der praktischen Philosophie bis zu den Lebenswissenschaften, alle Denkrichtungen sind willkommen.
Veranstalter: Dezernat Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität, dem Institut für Sozialforschung und hr2 Kultur
Aktuelles aus dem Forschungszentrum
Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?
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Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.
weitere Infos ›Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen
Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.
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Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage widmete sich das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch am 23. Juni 2026 im Frankfurter Museum für Kommunikation.
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Am Freitag, den 19. Juni 2026, würdigte das Forschungszentrum Normative Orders gemeinsam mit dem Suhrkamp-Verlag den verstorbenen Jürgen Habermas mit einem internationalen Symposium an der Goethe-Universität Frankfurt.
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Vertrauen, Zusammenhalt, Demokratie – drei große Begriffe, die in Europa derzeit allgegenwärtig sind und am 02. Juni 2026 im "Crisis Talk" in Brüssel diskutiert wurden.
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