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Stephan Lessenich

  • Biografische Angaben

    Studium der Politikwissenschaft, Soziologie sowie Geschichte an der Philipps-Universität Marburg. 1989 Abschluss als Diplom-Politologe. 1993 Promotion an der Universität Bremen. 2002 Habilitation im Fach Soziologie an der Georg-August-Universität Göttingen. 2004 bis 2014 Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Vergleichende Gesellschafts- und Kulturanalyse an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 2010 bis 2013 Dekan der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 2013 bis 2017 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Gastprofessuren an der Universität St. Gallen, der Universität Antwerpen und der Universität Fribourg. Gastdozentur an der Universität Zürich sowie Visiting Fellow an der New School for Social Research, New York. 2014 bis 2021 Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziale Entwicklungen und Strukturen an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2021 Professur für Gesellschaftstheorie und Sozialforschung an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. und Direktor des Instituts für Sozialforschung. 2021 Thüringer Forschungspreis in der Kategorie Grundlagenforschung (mit Klaus Dörre und Hartmut Rosa).
  • Publikationen

    Auswahl Lessenich, Stephan 2022: Nicht mehr normal. Gesellschaft am Rande des Nervenzusammenbruchs, München: Hanser Berlin. Lang, Frieder, Stephan Lessenich und Klaus Rothermund 2022: Altern als Zukunft – eine Studie der VolkswagenStiftung, Berlin: Springer. Lessenich, Stephan 2019: Grenzen der Demokratie. Teilhabe als Verteilungsproblem, Ditzingen: Reclam [Griechische Übersetzung 2021, spanische Übersetzung 2022]. Borchert, Jens und Stephan Lessenich 2016: Claus Offe and the Critical Theory of the Capitalist State, New York: Routledge. Lessenich, Stephan 2016: Neben uns die Sintflut. Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis. München: Hanser Berlin [Taschenbuchausgabe 2018; englische, französische und spanische Übersetzung 2019]. Denninger, Tina, Silke van Dyk, Stephan Lessenich und Anna Richter 2014: Leben im Ruhestand. Zur Neuverhandlung des Alters in der Aktivgesellschaft. Bielefeld: Transcript. Lessenich, Stephan 2012: Theorien des Sozialstaats zur Einführung. Hamburg: Junius. Dörre, Klaus, Stephan Lessenich und Hartmut Rosa 2009: Soziologie – Kapitalismus – Kritik. Eine Debatte. Unter Mitarbeit von Thomas Barth. Frankfurt a.M.: Suhrkamp [Englische Übersetzung 2015]. Lessenich, Stephan 2008: Die Neuerfindung des Sozialen: Der Sozialstaat im flexiblen Kapitalismus. Bielefeld: Transcript [Slowenische Übersetzung 2015]. Lessenich, Stephan 2003: Dynamischer Immobilismus. Kontinuität und Wandel im deutschen Sozialmodell. Frankfurt a.M. und New York: Campus. Lessenich, Stephan 1995: Wohlfahrtsstaat, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik. Eine exemplarische Analyse postautoritären Wandels. Opladen: Leske+Budrich.

News from the research center

Event
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Book Presentation

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte wie die Golfstaaten treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung – etwa in der Entwicklungszusammenarbeit oder in den Vereinten Nationen – in ihrer schwersten Krise. Innenpolitisch nehmen auch in Deutschland rassistische Einstellungen zu. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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Publication
15.07.2026 | Monograph

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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Publication
10.07.2026 | Anthology

Schnittstellen im Gesundheitsrecht

Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos.

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News
19.06.2026

International symposium honours the lifework of Jürgen Habermas

On Friday 19 June 2026, the Research Centre Normative Orders, in collaboration with Suhrkamp Verlag, paid tribute to the late Jürgen Habermas with an international symposium at Goethe University Frankfurt.

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Publication
13.06.2026 | Monograph

Identitätsbasierte Führung: Vom ICH zum WIR. Als Führungskraft gesunde und leistungsstarke Gruppen, Teams und Organisationen fördern

van Dick, Rolf; Kratzer, Benedik E., Steffens, Niklas K., Kerschreiter, Rudolf (2026): „Identitätsbasierte Führung: Vom ICH zum WIR. Als Führungskraft gesunde und leistungsstarke Gruppen, Teams und Organisationen fördern“. Springer Berlin.

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Publication
28.05.2026 | Monograph

Rethinking World Order: Political Ordering as Global Ecology

Hellmann, Gunther; Jacobi, Daniel (Hrsg.) (2026): „Rethinking World Order: Political Ordering as Global Ecology”. Bristol University Press

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Publication
21.05.2026 | Working Paper

EU Law’s Future in a Fraying International Legal Order

Armin von Bogdandy (2026)

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Publication
19.05.2026 | Journal article

Inclusive messaging from leadership reduces discriminatory attitudes and norms: A mixed-methods social identity analysis of a fitness facility

Cruwys, Tegan; Rathbone, Joanne. A.; Quayle, Anika; Butalia, Radhika; Hardacre, Stephanie. L.; van Dick, Rolf (2026): „Inclusive messaging from leadership reduces discriminatory attitudes and norms: A mixed-methods social identity analysis of a fitness facility”. In: British Journal of Social Psychology, 65.

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News
18.05.2026

New Video Podcast Series "Our Planet, Our Health"

With "Our Planet, Our Health", a new video podcast series about questions of global health justice has launched. The series is hosted by Dr Romina Rekers as part of the Global Health Justice Postdoctoral Programme (GHJ), founded by the Höpp Foundation.

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