Gleichberechtigung_Was kann das Recht zur Geschlechtergerechtigkeit beitragen?
Vortrag von Prof. Dr. Ute Sacksofsky (Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main) im Rahmen der Denkraum-Reihe „Verfassung_Aber wie?“ am 26. Februar 2019.
Über das Verständnis von Gleichberechtigung wird heftig gestritten. Manche sehen Gleichberechtigung der Geschlechter bereits verwirklicht, befürchten sogar, dass Frauen oder geschlechtliche Minderheiten eine übergroße Rolle einnehmen. Andere hingegen verweisen auf die zahlreichen Bereiche, in denen Frauen immer noch benachteiligt oder nicht annähernd paritätisch vertreten sind; sie fordern, dass mehr für die Gleichberechtigung getan werden müsse. Damit ist die Frage aufgeworfen, was Gleichberechtigung eigentlich bedeutet. Sodann geht es um die Rolle des Rechts bei der Herstellung von Gleichberechtigung? Welche rechtlichen Maßnahmen können Gleichberechtigung fördern – oder umgekehrt gefragt: welche Rechtsnormen behindern Gleichberechtigung? Diesen Fragen wird die Verfassungsrechtlerin Ute Sacksofsky nachgehen.
Veranstalter:
Schauspiel Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ mit Unterstützung der Heräus Bildungsstiftung
News from the research center
Disinhibited Informalization: Talk Radio, Bro Podcasts and the Aesthetics of Populism
This essay by Johannes Völz is a revised and updated translation of “Enthemmte Informalisierung: Talk Radio, Bro-Podcasts und die Ästhetik des Populismus,” WestEnd: Neue Zeitschrift für Sozialforschung 22.2 (2025): 3–24. It is published here as part of the b2o Review’s “Stop the Right” dossier.
more information ›Von der Selbstermächtigung zum sozialen Widerstand
Vortrag von Prof. Dr. Axel Honneth (Frankfurt am Main / New York Columbia University) mit anschließender Diskussion im Rahmen des Rechtstheoretischen Mittwochsseminars von Klaus Günther, Dan Wielsch und Benno Zabel.
more information ›Speculative Truth Regimes
Event with Adam Kahlil (New Red Order) and Toby Lee (NYU) as part of the Series Visual Truth Regimes, organized by Laliv Melamed (Goethe University Frankfurt, Normative Orders), Felix Trautmann (Institut für Sozialforschung; HBK Braunschweig) and Franziska Wildt (Institut für Sozialforschung).
more information ›Shifting Regimes, Changing Orders
Conference as part of WDC2026 in collaboration with Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF), Kunstgewerbemuseum/Design Campus SKD and Design and Democracy
more information ›Global Health Justice: Principles and Practice
Following the research focus of the Global Health Justice Postdoctoral Programme, funded by Höppsche Stiftung, the "Global Health Justice: Principles and Practice" conference places a particular emphasis on themes such as the human right to health, political activism and health justice issues, and problems of structural injustice and vulnerable populations in health care. Keynote lectures by Jonathan Wolff and Kanchana Mahadevan. The Global Health Justice Programme and this conference are supported by the Höppsche Stiftung in Villmar.
more information ›Democracy Over Time and the Climate Crisis
Vortrag von Anja Karnein (Binghamton). Die Vortragsreihe untersucht Fragen der Klimakrise als Herausforderungen für demokratische Gesellschaften und konzentriert sich auf Themen wie politische Legitimität, Widerstand gegen fossile Brennstoffe und die Interessen künftiger Generationen. Sie wird organisiert von Prof. Dr. Darrel Moellendorf und Dr. Lukas Sparenborg.
more information ›Capital Investment, Inequality, and State Power in a Time of Climate Emergency
The lecture series examines questions of the climate crisis as challenges for democratic
societies and focuses on issues of political legitimacy, fossil fuel resistance, and the interests
of future generations.
Wehrhafte Demokratie: Chancen und Grenzen des Parteiverbots
Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, ob und unter welchen verfassungsrechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen ein Verbot einer demokratisch gewählten, rechtsnational ausgerichteten Partei als legitimes Mittel in Betracht gezogen werden kann oder nicht. Ausgehend von den normativen Grundlagen des Parteienverbots im Grundgesetz, möchten wir die hohen rechtlichen Hürden und demokratietheoretischen Spannungsfelder dieser Maßnahme erörtern – zwischen Pluralismus und Selbstverteidigung, zwischen Meinungsfreiheit und Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung.
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