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Guido Pfeifer

  • Biografische Angaben

    Professor Dr. Guido Pfeifer widmet sich den Rechtskulturen der Antike von Mesopotamien, über das antike Griechenland bis hin zum alten Rom. Fragestellungen betreffen nicht nur das Recht im engeren Sinne, sondern alle Formen normativer Ordnungen. Gleichen Stellenwert genießt die Rezeption dieser antiken Rechtsordnungen, besonders die der römischen, bis in die Neuzeit. Zweiter Schwerpunkt in Forschung und Lehre sind die Kernbereiche des Bürgerlichen Rechts, insbesondere das Recht der gesetzlichen Schuldverhältnisse und das Erbrecht. Wiss. CV: 1990-94 Studium der Rechtswissenschaft in Marburg (Lahn) und in Erlangen-Nürnberg; 1994-96 Rechtsreferendariat beim OLG Bamberg; 2001 Promotion zum Dr. jur. an der LMU München; 2005 Habilitation an der Juristischen Fakultät der LMU München; 2007 Berufung zum Professor für Antike Rechtsgeschichte, Europäische Privatrechtsgeschichte und Zivilrecht an der Goethe-Universität; 2010 Gastprofessur am Levin College of Law der University of Florida in Gainesville (USA); 2013 Ruf auf eine Professur für Römisches Recht, Antike Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht an der LMU München (abgelehnt); 2014 Sprecher des Leitungsgremiums des LOEWE-Schwerpunkts „Außergerichtliche und gerichtliche Konfliktlösung"; seit 2014 Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters (jetzt Forschungszentrums) „Normative Orders“ Forschungsschwerpunkte: Antike Rechtsgeschichte, Europäische Privatrechtsgeschichte, Zivilrecht
  • Publikationen

    Auswahl How to Decide Properly: Ancient Near Eastern Law as a Cultural Technique in the Context of the Numinous and the Divine, in: Anna Angelini, Matthias Hopf, Dylan R. Johnson (eds.), Divine Laws in Antiquity. A Comparative Approach (Orbis Biblicus et Orientalis) (in print)

News from the research center

Publication
14.08.2026 | Chapter

Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia

Pfeifer, Guido (2026): "Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia". In: Gsell, Beate; Rüfner, Thomas; Babusiaux, Ulrike (Hrsg.): Die unverzichtbare Wissenschaft – The Indispensable Science, Mohr Siebeck, S. 663-671.

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Publication
01.08.2026 | Chapter

"Das Andere in uns selbst" (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität

Langner-Pitschmann, Annette (2026): „Das Andere in uns selbst“ (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität. In: Schlette, Magnus et. al. (Hrsg.): Ordnung im Übergang Zur Funktion von Transzendenzbezügen in der Konstitution und Transformation politischer Gemeinschaft, Tübingen: Mohr Siebeck, S. 185-205.

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Event
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Book Presentation

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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Publication
23.07.2026 | Journal article

Governing the Subject of Populism

Biebricher, Thomas: "Governing the Subject of Populism". In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst.

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Publication
15.07.2026 | Monograph

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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Publication
10.07.2026 | Anthology

Schnittstellen im Gesundheitsrecht

Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos.

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News
19.06.2026

International symposium honours the lifework of Jürgen Habermas

On Friday 19 June 2026, the Research Centre Normative Orders, in collaboration with Suhrkamp Verlag, paid tribute to the late Jürgen Habermas with an international symposium at Goethe University Frankfurt.

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Publication
13.06.2026 | Monograph

Identitätsbasierte Führung: Vom ICH zum WIR. Als Führungskraft gesunde und leistungsstarke Gruppen, Teams und Organisationen fördern

van Dick, Rolf; Kratzer, Benedik E., Steffens, Niklas K., Kerschreiter, Rudolf (2026): „Identitätsbasierte Führung: Vom ICH zum WIR. Als Führungskraft gesunde und leistungsstarke Gruppen, Teams und Organisationen fördern“. Springer Berlin.

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Publication
08.06.2026 | Report

Friedensgutachten 2026: Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen

Nicole Deitelhoff, Christopher Daase (2026)

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