Associate Member

Hanna Pfeifer

  • Biografische Angaben

    Hanna Pfeifer ist seit 2024 Leiterin des Forschungsbereichs Gesellschaftlicher Frieden und Innere Sicherheit. Zuvor war sie W1-Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Radikalisierungs- und Gewaltforschung an der Goethe-Universität Frankfurt und am Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung (PRIF). Sie war Gastprofessorin an der EHESS in Paris und der Catholic University in Erbil sowie DFG-Forschungsstipendiatin an der University of Cambridge. Sie promovierte 2017 an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU) und war Promotionsstipendiatin am Orient-Institut Beirut sowie bei der Studienstiftung des deutschen Volkes. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie an der HSU, der Universität Magdeburg und der Hochschule für Philosophie in München tätig. Hanna Pfeifer erforscht innerstaatliche und internationale Dynamiken von Ordnung und Gewalt. Sie arbeitet an der Schnittstelle der politikwissenschaftlichen Gewalt-/Konfliktforschung, den Internationalen Beziehungen und den Regionalstudien zu Westasien und Nordafrika (WANA). Ihre Kernexpertise ist die Ordnungsbildung islamistischer und jihadistischer Akteure in der WANA-Region. Derzeit verfolgt sie ein Projekt zu staatlichen und nicht-staatlichen Ordnungsbildungsversuchen im Irak unter Bedingungen von Bürgerkrieg und politischer Gewalt. Seit 2022 leitet sie zudem mit Anna Geis (HSU) ein DFG-Forschungsprojekt zu demokratischen Innovationen in der Außen- und Sicherheitspolitik. Das jüngste Forschungsfeld sind Konfliktdynamiken in Deutschland, wie sie sich seit der Eskalation des Israel-Palästina-Konfliktes seit 2023 entwickelt haben, darunter Kriegsdiskurse, Protestcamps und Mobilisierung in der Außenpolitik. Sie ist gewähltes Mitglied der Jungen Akademie sowie der Arab-German Young Academy (AGYA).

News from the research center

Publication
19.08.2026 | Anthology

Sokrates revised and revisited

Bohl, Judith K.; Brandis, Veronika; Pfeifer, Guido (Hrsg.) (2026): „Sokrates revised and revisited. Überlieferung, Diskurs, Inszenierung“. Heidelberg: Propylaeum. 

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Publication
14.08.2026 | Chapter

Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia

Pfeifer, Guido (2026): "Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia". In: Gsell, Beate; Rüfner, Thomas; Babusiaux, Ulrike (Hrsg.): Die unverzichtbare Wissenschaft – The Indispensable Science, Mohr Siebeck, S. 663-671.

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Publication
01.08.2026 | Chapter

"Das Andere in uns selbst" (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität

Langner-Pitschmann, Annette (2026): „Das Andere in uns selbst“ (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität. In: Schlette, Magnus et. al. (Hrsg.): Ordnung im Übergang Zur Funktion von Transzendenzbezügen in der Konstitution und Transformation politischer Gemeinschaft, Tübingen: Mohr Siebeck, S. 185-205.

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Event
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Book Presentation

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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Publication
23.07.2026 | Journal article

Governing the Subject of Populism

Biebricher, Thomas: "Governing the Subject of Populism". In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst.

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Publication
15.07.2026 | Monograph

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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Publication
10.07.2026 | Anthology

Schnittstellen im Gesundheitsrecht

Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos.

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News
19.06.2026

International symposium honours the lifework of Jürgen Habermas

On Friday 19 June 2026, the Research Centre Normative Orders, in collaboration with Suhrkamp Verlag, paid tribute to the late Jürgen Habermas with an international symposium at Goethe University Frankfurt.

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Publication
13.06.2026 | Monograph

Identitätsbasierte Führung: Vom ICH zum WIR. Als Führungskraft gesunde und leistungsstarke Gruppen, Teams und Organisationen fördern

van Dick, Rolf; Kratzer, Benedik E., Steffens, Niklas K., Kerschreiter, Rudolf (2026): „Identitätsbasierte Führung: Vom ICH zum WIR. Als Führungskraft gesunde und leistungsstarke Gruppen, Teams und Organisationen fördern“. Springer Berlin.

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