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29.04.2026 | Frankfurt am Main
Panel Discussion

Kulturindustrie heute?

Frankfurter Schule

Das Gespräch „Kulturindustrie heute?“ widmet sich der Aktualität und Tragfähigkeit eines zentralen Begriffs der Kritischen Theorie. Die Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch diskutiert im Gespräch mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl die gegenwärtigen Formen kultureller Produktion und Verbreitung vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Plattformen und globalen Medienmärkten. Ausgehend von den klassischen Analysen Adornos und Horkheimers wird gefragt, inwiefern sich die damalige Kritik an der Kulturindustrie auf heutige Film-, Medien- und Popkulturen anwenden lässt oder neu gedacht werden muss. Dabei spielt der Film eine wichtige Rolle: Am Film und seinen Produktions- und Vermarktungsformen lässt sich gut nachvollziehen, wie sich Kunst, Wirtschaft und Öffentlichkeit heute gegenseitig beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Gestaltung, politischer Wirkung, wirtschaftlichen Bedingungen sowie nach Unabhängigkeit, Urheberschaft, Kritikfähigkeit und Öffentlichkeit. Das Gespräch ist Teil der Reihe „Frankfurter Schule“, die vom Forschungszentrum Normative Ordnungen der Goethe-Universität, dem Dezernat Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialforschung, hr2-kultur und dem Lichter Filmfest Frankfurt International veranstaltet wird.

Eintritt 3 Euro. Tickets: Hier…

Zur Reihe

Zwei Stühle, ein Tisch, Spot an: Was sagt die Frankfurter Schule heute zur Lage der Gesellschaft? Welche Antworten gibt die sogenannte „dritte und vierte Generation“ auf weltweite Krisen und Konflikte? Zu Gast sind Persönlichkeiten, die – geschult am „Frankfurter Denken“ – zu aktuellen Problemlagen Position beziehen und die Gegenwart mithilfe der Kritischen Theorie in den Blick nehmen. Präzise formuliert, verständlich erklärt, ohne zu vereinfachen, mit dem Anspruch, die Bedingungen von Freiheit, Macht und Verantwortung sichtbar zu machen. Denn gesellschaftliche Normen, verankert in Institutionen und Ordnungen, bilden das Fundament unseres sozialen und politischen Zusammenlebens. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nahm sich die Frankfurter Schule vor, diese Normen und ihre Widersprüche im Rahmen einer umfassenden „Kritischen Theorie“ ganzheitlich zu beleuchten – eine Herangehensweise, deren Bedeutung und internationale Wirkung bis heute ungebrochen ist. Die Reihe „Frankfurter Schule“ wird in unterschiedlichen Kultureinrichtungen in Frankfurt fortgesetzt.

News from the research center

Publikation
08.09.2026 | Monograph

Bedingungen unserer Existenz. Zur Aktualität Michel Foucaults

Saar, Martin; Vogelmann, Frieder (2026): Bedingungen unserer Existenz. Zur Aktualität Michel Foucaults. Berlin: Suhrkamp. 

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Veranstaltung
10.10.2026 | Frankfurt

Von der East West Street zum Anthropozän: Das Recht gegen Gewalt und Zerstörung

Panel Discussion

Auf der Frankfurter Buchmesse spricht der diesjährige Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels Philippe Sands mit dem Friedensforscher und Historiker Hendrik Simon über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Völkerrechts, über Ökozid und über die Frage, welche Rolle das Recht in einer von massiver Gewalt und globaler Zerstörung geprägten Welt spielen kann: von der East West Street bis zum Anthropozän.

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Veranstaltung
10.10.2026 | Frankfurt am Main

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Book Presentation

»Der Krieg ist zurück in Europa!«, heißt es – und mit ihm die Angst. Müssen wir wieder die Sprache der Machtpolitik lernen, um den Frieden zu sichern? Stehen wir wirklich vor dem Ende der regelbasierten Ordnung? Dr. Hendrik Simon bezieht im Gespräch mit Dr. Stefan Kroll in dieser hitzigen Debatte Stellung.

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Publikation
07.09.2026 | Monograph

The Examined Illness. A Philosopher's Confrontation with Deadly Disease

Moellendorf, Darrel (2026): The Examined Illness: A Philosopher Confronts Deadly Disease, Bristol: intellect.

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Publikation
20.08.2026 | Chapter

Abschied vom Neoliberalismus im Zeichen des Postliberalismus?

Biebricher, Thomas (2026): Abschied vom Neoliberalismus im Zeichen des Postliberalismus? In: Selk, Veith; Hofmann, Julian Nicolai (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte. Berlin: Suhrkamp, S. 222-246.

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Publikation
20.08.2026 | Chapter

Krise oder Verfall der Weltordnung? Liberale und postliberale Erklärungen internationalen Wandels

Daase, Christopher (2026): Krise oder Verfall der Weltordnung? Liberale und postliberale Erklärungen internationalen Wandels. In: Selk, Veith; Hofmann, Julian Nicolai (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte. Berlin: Suhrkamp, S. 205-221.

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Publikation
19.08.2026 | Anthology

Sokrates revised and revisited

Bohl, Judith K.; Brandis, Veronika; Pfeifer, Guido (Hrsg.) (2026): „Sokrates revised and revisited. Überlieferung, Diskurs, Inszenierung“. Heidelberg: Propylaeum. 

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Publikation
14.08.2026 | Chapter

Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia

Pfeifer, Guido (2026): "Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia". In: Gsell, Beate; Rüfner, Thomas; Babusiaux, Ulrike (Hrsg.): Die unverzichtbare Wissenschaft – The Indispensable Science, Mohr Siebeck, S. 663-671.

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Publikation
01.08.2026 | Chapter

"Das Andere in uns selbst" (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität

Langner-Pitschmann, Annette (2026): „Das Andere in uns selbst“ (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität. In: Schlette, Magnus et. al. (Hrsg.): Ordnung im Übergang Zur Funktion von Transzendenzbezügen in der Konstitution und Transformation politischer Gemeinschaft, Tübingen: Mohr Siebeck, S. 185-205.

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