{"id":12249,"date":"2026-03-02T11:18:50","date_gmt":"2026-03-02T10:18:50","guid":{"rendered":"https:\/\/normativeorders.net\/?post_type=tribe_events&#038;p=12249"},"modified":"2026-03-31T12:09:03","modified_gmt":"2026-03-31T10:09:03","slug":"kulturindustrie-heute","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/normativeorders.net\/en\/veranstaltungen\/kulturindustrie-heute\/","title":{"rendered":"Kulturindustrie heute?"},"content":{"rendered":"<p><em>Frankfurter Schule<\/em><\/p>\n<p>Das Gespr\u00e4ch \u201eKulturindustrie heute?\u201c widmet sich der Aktualit\u00e4t und Tragf\u00e4higkeit eines zentralen Begriffs der Kritischen Theorie. Die Filmwissenschaftlerin <strong>Gertrud Koch<\/strong> diskutiert im Gespr\u00e4ch mit dem Filmkritiker <strong>Bert Rebhandl<\/strong> die gegenw\u00e4rtigen Formen kultureller Produktion und Verbreitung vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Plattformen und globalen Medienm\u00e4rkten. Ausgehend von den klassischen Analysen Adornos und Horkheimers wird gefragt, inwiefern sich die damalige Kritik an der Kulturindustrie auf heutige Film-, Medien- und Popkulturen anwenden l\u00e4sst oder neu gedacht werden muss. Dabei spielt der Film eine wichtige Rolle: Am Film und seinen Produktions- und Vermarktungsformen l\u00e4sst sich gut nachvollziehen, wie sich Kunst, Wirtschaft und \u00d6ffentlichkeit heute gegenseitig beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Gestaltung, politischer Wirkung, wirtschaftlichen Bedingungen sowie nach Unabh\u00e4ngigkeit, Urheberschaft, Kritikf\u00e4higkeit und \u00d6ffentlichkeit. Das Gespr\u00e4ch ist Teil der Reihe \u201eFrankfurter Schule\u201c, die vom Forschungszentrum Normative Ordnungen der Goethe-Universit\u00e4t, dem Dezernat Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main und dem Hessischen Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur in Zusammenarbeit mit dem Institut f\u00fcr Sozialforschung, hr2-kultur und dem Lichter Filmfest Frankfurt International veranstaltet wird.<\/p>\n<p>Eintritt 3 Euro. Tickets: <a href=\"https:\/\/www.dff.film\/kino\/kinoprogramm\/filmreihen-specials-april-2026\/lichter-filmfest\/\">Hier&#8230;<\/a><\/p>\n<p><strong>Zur Reihe<\/strong><\/p>\n<p>Zwei St\u00fchle, ein Tisch, Spot an: Was sagt die Frankfurter Schule heute zur Lage der Gesellschaft? Welche Antworten gibt die sogenannte \u201edritte und vierte Generation\u201c auf weltweite Krisen und Konflikte? Zu Gast sind Pers\u00f6nlichkeiten, die \u2013 geschult am \u201eFrankfurter Denken\u201c \u2013 zu aktuellen Problemlagen Position beziehen und die Gegenwart mithilfe der Kritischen Theorie in den Blick nehmen. Pr\u00e4zise formuliert, verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt, ohne zu vereinfachen, mit dem Anspruch, die Bedingungen von Freiheit, Macht und Verantwortung sichtbar zu machen. Denn gesellschaftliche Normen, verankert in Institutionen und Ordnungen, bilden das Fundament unseres sozialen und politischen Zusammenlebens. In der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts nahm sich die Frankfurter Schule vor, diese Normen und ihre Widerspr\u00fcche im Rahmen einer umfassenden \u201eKritischen Theorie\u201c ganzheitlich zu beleuchten \u2013 eine Herangehensweise, deren Bedeutung und internationale Wirkung bis heute ungebrochen ist<em>. <\/em>Die Reihe \u201eFrankfurter Schule\u201c wird in unterschiedlichen Kultureinrichtungen in Frankfurt fortgesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Gespr\u00e4ch \u201eKulturindustrie heute?\u201c widmet sich der Aktualit\u00e4t und Tragf\u00e4higkeit eines zentralen Begriffs der Kritischen Theorie. 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