{"id":8697,"date":"2024-11-25T18:22:59","date_gmt":"2024-11-25T17:22:59","guid":{"rendered":"https:\/\/reverent-antonelli.23-88-7-78.plesk.page\/video\/problematisierte-polizeiliche-gewaltanwendungen-und-ihre-aufarbeitung\/"},"modified":"2024-11-25T18:22:59","modified_gmt":"2024-11-25T17:22:59","slug":"problematisierte-polizeiliche-gewaltanwendungen-und-ihre-aufarbeitung","status":"publish","type":"aiovg_videos","link":"https:\/\/normativeorders.net\/en\/video\/problematisierte-polizeiliche-gewaltanwendungen-und-ihre-aufarbeitung\/","title":{"rendered":"Problematisierte polizeiliche Gewaltanwendungen und ihre Aufarbeitung"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"yt-core-attributed-string--link-inherit-color\" dir=\"auto\">Die Polizei ist unter bestimmten Voraussetzungen befugt, ausnahmsweise Gewalt anzuwenden, um polizeiliche Ma\u00dfnahmen durchzusetzen. Dabei kann es zu Fehlern, \u00dcberschreitung der rechtlichen Grenzen und Missbrauch kommen. Gleichzeitig ist die aus dieser Gewaltbefugnis folgende Praxis gesellschaftlich durchaus umstritten. Vor diesem Hintergrund werden konkrete polizeiliche Gewaltanwendungen von Betroffenen und in der \u00f6ffentlichen Debatte immer wieder problematisiert. Der Beitrag geht der Frage nach, wie dabei Diskrepanzen in der Wahrnehmung und Bewertung des Geschehens durch die verschiedenen Beteiligten entstehen und wie diese damit umgehen. Au\u00dferdem wird ein Blick auf die Aufarbeitung einschl\u00e4giger Vorw\u00fcrfe insbesondere in folgenden Strafverfahren geworfen. Der Vortrag st\u00fctzt sich auf die Ergebnisse des DFG-Forschungsprojekts \u201eK\u00f6rperverletzung im Amt durch Polizeibeamt:innen\u201c (<\/span><span class=\"yt-core-attributed-string--link-inherit-color\" dir=\"auto\"><a class=\"yt-core-attributed-string__link yt-core-attributed-string__link--call-to-action-color\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/redirect?event=video_description&amp;redir_token=QUFFLUhqbFpkaVlHWU1tdnhpc3ltbTlkRURjTmtUQ0pXQXxBQ3Jtc0ttc1RmZktCWDRQX1k1WnlFRHl0Q0hmd2xoS09GVEU4ZFhsWmxrMzBnZVFzRlZjbWVYR2VIc1J4ZnE5MGVQRlk2SGUxUVQ4ZEhPRU5EVDZHMkthd1dmSjd1S2EtYXV4M2VsOXRMQ2xtX2V3UEd2dVRTVQ&amp;q=https%3A%2F%2Fkviapol.uni-frankfurt.de%2F&amp;v=vNqjsOpeoo4\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/kviapol.uni-frankfurt.de<\/a><\/span><span class=\"yt-core-attributed-string--link-inherit-color\" dir=\"auto\">).<\/span><\/p>\n<p><span class=\"yt-core-attributed-string--link-inherit-color\" dir=\"auto\">Der Vortragende: <strong>Tobias Singelnstein<\/strong> ist Professor f\u00fcr Kriminologie und Strafrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt am Main. Zuvor war er von 2017 bis 2022 Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr Kriminologie an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Kriminologie (u.a. soziale Kontrolle und Gesellschaft, Polizei und Justiz, Sicherheitsforschung) sowie im Strafrecht und Strafprozessrecht (u.a. Ermittlungsma\u00dfnahmen und Beweisrecht, Datenverarbeitung im Strafverfahren, Strafrecht und Digitalisierung). Neben mehr als 60 Beitr\u00e4gen in Fachpublikationen hat er verschiedene Monografien zu Themen aus diesen Bereichen verfasst und eine Reihe von Sammelb\u00e4nden herausgegeben. 2022 ist sein gemeinsam mit Benjamin Derin verfasstes Sachbuch \u201eDie Polizei. Helfer, Gegner, Staatsgewalt\u201c bei Econ\/Ullstein erschienen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Polizei ist unter bestimmten Voraussetzungen befugt, ausnahmsweise Gewalt anzuwenden, um polizeiliche Ma\u00dfnahmen durchzusetzen. Dabei kann es zu Fehlern, \u00dcberschreitung der rechtlichen Grenzen und Missbrauch kommen. Gleichzeitig ist die aus dieser Gewaltbefugnis folgende Praxis gesellschaftlich durchaus umstritten. Vor diesem Hintergrund werden konkrete polizeiliche Gewaltanwendungen von Betroffenen und in der \u00f6ffentlichen Debatte immer wieder problematisiert. Der Beitrag geht der Frage nach, wie dabei Diskrepanzen in der Wahrnehmung und Bewertung des Geschehens durch die verschiedenen Beteiligten entstehen und wie diese damit umgehen. Au\u00dferdem wird ein Blick auf die Aufarbeitung einschl\u00e4giger Vorw\u00fcrfe insbesondere in folgenden Strafverfahren geworfen. 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